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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17063
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Unterhalt. Und zwar hat

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Unterhalt. Und zwar hat mein Lebensgefährte mit einer Frau vor mir ein Gemeinsames Kind und ein Kind hat sie ihm untergejubelt. Das ging auch schon übes Gericht jedoch muss er für das untergejubelte Kind zahlen weil er eine Vaterschaftsanerkennung unterschrieben hat und die Frau ihm erst nach 4 Jahren gesagt hat das es nicht seins ist. Es wurde kein Vaterschaftstest gemacht, immerzu flattern neue Briefe vom Jugendamt und Amtsgericht ins Haus mit neuen Forderungen. Das Jugendamt hat den Unterhalt berechnet auf 16,-€ für jedes Kind. Er bezahlt monatl. 20,-€ für jedes. Jetzt kam ein Feststellungsantrag vom Gericht. Was bedeutet das jetzt denn wir haben vor 5 Monaten eine gemeinsame Tochter bekommen. Für sie haben wir keinen Unterhalt berrechnen lassen und ich habe auch keinen Unterhaltsvorschuss beantragt. Wir wohnen noch nicht zusammen haben das aber nächstes Jahr vor.

Vielen Dank XXXXX XXXXX im Voraus.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie denn konkrete rechtliche Fragen zu dem Sachverhalt?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja ob der Feststellungsantrag jetzt noch eine zusätzliche Zahlung zu den bestehenden Unterhaltszahlungen ist und wie das wäre wen wir unsere gemeinsame Tochter mit angeben würde wenn er da den vollen Unterhalt bezahlen würde.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihr gemeinsames Kind wird auch bei der Unterhaltszahlung berücksichtigt.

Die Vaterschaft des anderen Kindes soll der Mann ruhig anfechten, wenn diese falsch ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein bis jetzt wir sie noch nicht berücksichtigt. Und der Feststellungsauftrag ist das jetzt noch zusätzlich oder ist das das betehende?

Na die Vaterschaft anfechten: beide haben damals vor gericht gesagt das es nicht sein kind ist denoch hat er den prozess verloren und muss zahlen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein bis jetzt wir sie noch nicht berücksichtigt. Und der Feststellungsauftrag ist das jetzt noch zusätzlich oder ist das das betehende?

- Das gemeinsame Kind muss berücksichtigt werden.

Na die Vaterschaft anfechten: beide haben damals vor gericht gesagt das es nicht sein kind ist denoch hat er den prozess verloren und muss zahlen?

- Wie konnte das denn sein?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja das frag ich mich allerdings auch und das kein Vaterschaftstest gemacht worden ist wundert mich auch, der 'Prozess ging über 2 Inztanzen und die 3. also das Landesgericht hat den Prozess abgelehnt weil die 4 Jahre rum waren.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Er soll unbedingt anfechten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
ich möchte gern wissen ob der feststellungsauftrag eine zusätzliche Forderung ist oder nur das bestehende.
und warum die anfechtung von damals nicht durchging und das landesgericht es abgelehnt hat den fall weiter zu verhandeln und kein vaterschaftstest erfolgt ist
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Welcher Untehalt wird in dem Festsetzungantrag nunmehr gefordert? Handelt es sich um ein vereinfachtes Unterhaltsfestsetzungsverfahren durch das Jugendamt? Wann war der Anfechtungsprozess?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ja das ist ein vereinfachtes verfahren, auf 2 x 16,-€ , was bisher auch immer vom jugendamt kam da bezahlt er ja jetzt schon 2 x 20,-€

der prozess war 2006
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn der Prozess bereits vor 5 Jahren war, dann kann man da leider nichts mehr machen.

Das Kind kann die Vaterschaft dann noch mal anfechten, wenn es volljährig ist, aber bis dahin muss Ihr Lebensgefährte Unterhalt zahlen.

Durch das vereinfachte Unterhaltsverfahren soll ein Titel über den bisher vom Jugendamt errechneten und von Ihrem Lebensgefährten auch gezahlten Unterhalt erwirkt werden.

Es besteht immer ein Anspruch auf einen Titel. Es ist also keine Zusatzforderung, aber der bisher so bezahlte Unterhalt wird dann gerichtlich festgelegt.

Sie sollten hier aber unbedingt die Einwendung erheben, dass Ihr Lebensgefährte nunmehr 3 Kindern zum Unterhalt verpflichtet ist, damit reduziert sich der Unterhalt für die beiden anderen auch noch einmal.

Sie können hierzu entsprechende Angaben in dem Formular vornehmen und müssen es dann innerhalb von 2 Wochen ab Zustellung zurück an das Gericht schicken.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
verstehe trotzdem nicht warum er für ein kind bezahlen soll was nicht seine ist und das man da garnichts mehr machen kann, wenn man solche fälle in den medien sieht geht komischer weise immer was zu machen
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihm wurde die Vaterschaft angelastet. Er hätte gleich damals gegen die Entscheidung vorgehen sollen.