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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
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Guten Tag ! Nachstehend einen Auszug aus meinem Schreiben an

Kundenfrage

Guten Tag ! Nachstehend einen Auszug aus meinem Schreiben an die Lufthansa ... diese lehnen eine Regulierung des Schadens in Höhe von € 528,00 aufgrund Montraler Abkommen, § 17, Abs. 2, ab. Bitte um Rat ! Vielen Dank XXXXX XXXXX E. Scholl

Auszug aus meinem Schreiben:

..... Am 24.08.2011 musste ich - leider erst zuhause - feststellen, dass das Schloss fehlte (aufgrund der doch grossen Verspätung war ich geschafft und wollte nur nachhause, so dass mir dies am Flughafen nicht auffiel ….. Koffer vom Band und weg) und...... aus meinem Koffer Modeschmuck von Pierre Lang entwendet worden war. ....... Wert € 528,00 ....
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vorliegend ist für die Haftung des Beförderungsunternehmens das Montrealer Abkommen maßgebend.

In Artike 17 Abs. 2 heißt es:

"Der Luftfrachtführer hat den Schaden zu ersetzen, der durch Zerstörung, Verlust
oder Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck entsteht, jedoch nur, wenn das
Ereignis, durch das die Zerstörung, der Verlust oder die Beschädigung verursacht
wurde, an Bord des Luftfahrzeugs oder während eines Zeitraums eingetreten ist, in
dem sich das aufgegebene Reisegepäck in der Obhut des Luftfrachtführers befand.
Der Luftfrachtführer haftet jedoch nicht, wenn und soweit der Schaden auf die
Eigenart des Reisegepäcks oder einen ihm innewohnenden Mangel zurückzuführen
ist. Bei nicht aufgegebenem Reisegepäck, einschliesslich persönlicher Gegenstände,
haftet der Luftfrachtführer, wenn der Schaden auf sein Verschulden oder das Verschulden seiner Leute zurückzuführen ist.
"

Unter Berücksichtigung dieser Vorschrift dürfte eine Haftung aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung leider nicht bestehen.

Ich bedauere, Ihnen keine postivere Nachricht geben zu können.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Ich muss laut einer Antwort eines Anwalts aus einem Reiserechtsportal NICHT nachweisen, auf welchem Weg der Diebstahl stattfand. Ich bin über JUST ANSWER
Portal gegangen, weil ich es kannte und mit dem vorherigen Anwalt sehr zufrieden war. Die nun erhaltene Antwort konnte ich auch auf Wikipedia zuvor erahnen !!!
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das ist grundsätzlich richtig. Sie müssen aber darlegen und beweisen, dass sich Ihr verschlossenes Gepäckstück an Bord des Luftfahrzeugs oder in der Obhut des Luftfrachtführers befand und Sie das Gepäckstück nach Beendigung der Reise in unverschlossenem Zustand wieder zurückerhalten haben.

Wenn Sie dies nicht nachweisen können, wären die Erfolgaussichten, den von Ihnen gewünschten Leistungsanspruch gerichtlich durchzusetzen als sehr gering zu bewerten.

RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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