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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3521
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

0,7% 2007 angehalten 2009 wegen schwarzfahren, jetzt MPU rechtens moin

Kundenfrage

0,7% 2007 angehalten 2009 wegen schwarzfahren, jetzt MPU rechtens???moin moin,



mir wurde im märz 2007 wegen o,7 für einen monat der führerschein entzogen.

im märz 2009 wurde mir die fahrerlaubnis für 1 jahr entzogen wegen unerlaubten entfernens vom unfallort, alkohol war nicht im spiel und hattebei dem entzug auch keine rolle gespielt.

im september 2009 würde ich 2mal beim schwarzfahren erwischt, dafür habe ich nochmal 18 monate oben raufbekommen, also insgesamt 30 monate fahrverbot.



jetzt august 2011 habe ich einen antrag gestellt auf neuerteilung der fahrerlaubnis und mir wurde mitgeteilt das ich zur mpu muss.

die begründung ist folgende:

----- Ist auch unter Berücksichtigung der Fahrt unter Alkohol vom 18.März 2007 zu erwarten, dass der Untersuchte die Körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs der Klasse B im Verkehr erfüllt und dass er nicht erheblich oder wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?

IST DAS NORMAL? wegen 2007 und 0,7 die strafe hatte ich schon sozusagen bezahlt und abgesessen.

IST DAS RECHTENS???



danke XXXXX XXXXX antworten, Die von einem anwalt wären natürlich nicht schlecht. ;)



gruß hansahansb
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen ordnet die Fahrerlaubnisbehörde nach§ 13 FeV an, dass
  1. ein ärztliches Gutachten (§ 11 Abs. 2 Satz 3) beizubringen ist, wenn Tatsachen die Annahme von Alkoholabhängigkeit begründen oder

  2. ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen ist, wenn

    1. nach dem ärztlichen Gutachten zwar keine Alkoholabhängigkeit, jedoch Anzeichen für Alkoholmißbrauch vorliegen oder sonst Tatsachen die Annahme von Alkoholmißbrauch begründen,

    2. wiederholt Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluß begangen wurden,

    3. ein Fahrzeug im Straßenverkehr bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr geführt wurde,

    4. die Fahrerlaubnis aus einem der unter Buchstabe a bis c genannten Gründe entzogen war oder

    5. sonst zu klären ist, ob Alkoholmißbrauch oder Alkoholabhängigkeit nicht mehr besteht.

Die Voraussetzungen, die zwingend zu einer Anordnung einer MPU führen, liegen in Ihrem Fall nicht vor.

Gegen die Anordnung einer MPU sind Rechtsmittel leider nicht möglich. Sollten Sie eine MPU nicht durchführen, wird Ihr Antrag abgelehnt. Gegen die Ablehnung des Antrags können Sie dann Rechtsmittel einlegen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

sollten Sie keine Nachfrage mehr haben, akzeptieren Sie bitte meine Antwort.