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hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1702
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
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Meine Frage hierzu, besteht die M glichkeit, die Pr fung zu

Kundenfrage

Meine Frage hierzu, besteht die Möglichkeit, die Prüfung zu wiederholen und welcher § im sächsischen Schulrecht gibt dies wieder? Leider fiel die Entscheidung der Bildungsagentur negativ aus.



Die Situation meiner Tochter. stellt sich folgendermaßen dar:

Im Jahr 2007/08 habe ich die FOS für Wirtschaft (BSZWZ Rodewisch) besucht und die Klassenstufe 11. wegen der Note ungenügend im Fach Mathematik im Jahr 2008/2009 wiederholt.

Hier kam es dann ebenfalls zum negativen Schnitt, in den Fächern

Deutsch
Mathematik
Englisch und
Sozialkunde
kam es zur Note mangelhaft.

Daraufhin wechselte ich die Fachrichtung, da es mein Wille war und ist die Fachoberschule zu absolvieren.

So habe ich im Schuljahr 2009/2010 am BSZ in Lichtenstein die FOS für Sozialwesen besucht.

Die Klassenstufe 11 habe ich hier erreicht und bin auch zur Prüfung in der Klassenstufe 12 zugelassen.

Leider habe ich die Fächer

Biologie
Mathematik und
Pädagogik
in diesem Fall mit mangelhaft abgeschlossen.

Daher stelle ich erneut einen Antrag auf Wiederholung der Prüfung.

Zur Begründung für meine schlechten Leistungen kann ich nur familiäre Probleme in den Vordergrund stellen.

Zu Beginn der FOS im Jahr 2007/08 haben wir einen Todesfall in der Familie, mein Großvater war verstorben, zu dem ich ein enge Bindung hatte.

Meine Mutter hatte auf Grund ihrer Fehlgeburten, diese beinahe mit dem Leben bezahlt und so lasteten viele Aufgaben auf meinen Schultern, die ich nicht bewältigen konnte.

So kam es auch dazu, dass ich meine Schulischen Leistungen schleifen ließ.

Zudem kam dann im Jahr 2010 ein weiterer Todesfall, mein Urgroßvater starb und wieder war hier alles aus dem Gleichgewicht.

Ich weiß dies klingt alles wie ein schlechter Roman und ist kaum glaubwürdig. Doch leider ist es in den vergangenen Jahren nicht einfach gewesen. Im Ganzen Drumherum kam es hier auch zu Problemen mit dem Lehrern, denen ich mich in diesem Fall nicht anvertraut habe sondern versucht habe meine Sorgen allein zu bewältigen.

In die Anschlussprüfungen bin ich in diesem Schuljahr gut vorbereitet gegangen. Nur gab es hier auch wieder vor der Biologieprüfung einen Unfall, sodass ich mit Gehhilfen zur Prüfung musste, dazu kommt, dass mein Biologielehrer und ich nicht gerade das beste Verhältnis zueinander hatten und meine Aufregung und Angst hier zum Versagen führten.

Bei der schriftlichen Prüfung quälte mich meine Weisheitszahn und ich hatte nicht nur ein dickes Gesicht sondern stand auch unter starken Schmerzmitteln.

Ich weiß, dass man im Krankheitsfall nicht an Prüfungen teilnehmen muss, doch wollte ich einfach nicht wieder als "Versager" da stehen und habe aus diesem Grund an den Prüfungen teilgenommen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Leider kann ich Ihnen da wenig Hoffnung machen, dass eine Prüfungswiederholung möglich ist.

In der Tat hat man sich als Schüler vor oder während der Prüfung krank zu melden, damit man Aussicht darauf hat, dass der Prüfungsversuch als nicht unternommen gilt.
Die Regeln dazu sind in der (Hoch- u. Berufs-)Schulordnungen zumeist streng, es bedarf immer eines ärztlichen Attests oder Gutachten.

Auch kann ein Amtsarzt hinzugezogen werden.

Insofern kann die Ablehnung der Schulverwaltung nachvollziehen.

Leider kann ich über das Internet die Prüfungsordnung nicht einsehen, ich kann Ihnen aber dieses aus meiner Erfahrung mit vergleichbaren Ordnungen mitteilen.

Im Landes(hoch-)schulrecht ist dazu nichts näher geregelt, da insbesondere in § 13
des Landeshochschulgesetzes - Prüfungsordnungen - nur folgendes geregelt ist:

(1) 1 Hochschulprüfungen werden aufgrund von Prüfungsordnungen abgelegt, die als Satzungen der Hochschule beschlossen werden und der Genehmigung des Rektors, der Rektorin oder des nach der Grundordnung zuständigen Organs bedürfen. 2 Die Genehmigung ist insbesondere zu versagen, wenn die Bestimmungen über die Regelstudienzeit oder über die Ausgestaltung des Studienganges nicht beachtet wurden oder wenn die Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb der Regelstudienzeit nicht zweifelsfrei erbracht werden können.
3 Das Ministerium wird ermächtigt, zur Wahrung der Einheitlichkeit und Gleichwertigkeit von Hochschulprüfungen durch Verordnung allgemeine Bestimmungen, die das Prüfungsverfahren regeln, zu erlassen.
4 Diese Vorschriften sollen insbesondere Regelungen über die Verleihung und Führung von Graden und Titeln, die Regelstudienzeit, den Freiversuch, die Befugnis zur Abnahme von Prüfungen, die Bewertung von Prüfungsleistungen und die Einstufungsprüfung enthalten.

(2) Die Prüfungsordnungen sind so zu gestalten, dass die Gleichwertigkeit einander entsprechender Prüfungen und die Anerkennung von an anderen Hochschulen im In- und Ausland erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen gewährleistet ist.

(3) 1 Prüfungsordnungen müssen Schutzbestimmungen entsprechend den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes sowie entsprechend den Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit vorsehen und deren Inanspruchnahme ermöglichen. 2 Die Prüfungsordnungen sollen vorsehen, dass Studierende, die wegen familiärer Verpflichtungen beurlaubt worden sind, während der Beurlaubung freiwillig Studien- und Prüfungsleistungen erbringen können. 3 Auf Antrag der Studierenden ist eine Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während des Beurlaubungszeitraumes möglich.

(4) Prüfungsordnungen müssen die besonderen Belange behinderter Studierender zur Wahrung ihrer Chancengleichheit berücksichtigen.

Es kommt damit auf die betreffende Prüfungsordnung der (Fach-)Hochschule an.

Die Möglichkeiten in Nachhinein eine Wiederholungsprüfung herbeizuführen, dürften nahezu ausgeschlossen sein, so Leid mir dieses für Sie tut.
Ansonsten kann ich nur dazu raten, den Ablehnungsbescheid zur anwaltlichen Prüfung vorzulegen.

Ich hoffe, Ihnen damit dennoch weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz und Bewertung meiner Antwort; Rechtsrat darf nicht kostenlos erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

falls Sie noch eine Nachfrage haben, können Sie diese gerne stellen. Ansonsten bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren; Rechtsrat darf nur gegen eine Vergütung erfolgen.

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