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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16554
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein verstorbener Ehemann hat unseren Sohn als Erbe f r sein

Kundenfrage

Mein verstorbener Ehemann hat unseren Sohn als Erbe für sein Haus im Testament begünstigt.Da er das Haus schon vor unserer Eheschließung besessen hat, hat er mir per Testament ein lebenslanges unentgeltlichen Wohnrechts an 3 Räumen und Toilette in der 2. Etage zur alleinigen Nutzung vererbt,sowie die uneingeschränkte Nutzung von Küche und Bad in der 1 Etage. Dies war im Jahre 1996.Mein Sohn war damals 5 Jahre alt und wurde von einem bestellten Vormund vertreten. Ich war zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre alt. Der Vormund und ich haben damals den Wohnwert mit 10 DM und 65 qm notariell beglaubigen lassen.Bei der Berechnung wurde die 2 Etage + Toilette und die Küche und Bad mit einbezogen. Mein Sohn und sein Rechtsanwalt klagt jetzt gegen mich, mit der Begründung das ich bewusst falsche Angaben zur qm Zahl gemacht habe, da seiner Meinung nach die Küche und das Bad nicht zum Wohnrecht dazugehören,da ich ja nur
die Küche und das Bad mitbenutzen kann. Hat mein Sohn Recht ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Es wird hier auf den genauen Wortlaut des notariellen Vertrags ankommen.

Ein Wohnrecht beinhaltet ja normalerweise die uneingeschränkte Nutzung, so dass ich keinen Grund sehe , warum Küche und Bad im ersten Stock herausgerechnet werden müssen, zumal diese Räumlichkeiten ja zu einer Wohnung dazu gehören.


Es ist also davon auszugehen, dass der Notar und Sie damals korrekt gerechnet haben und das Wohnrecht diese Räume mit umfasste.

Anders wäre es nicht logisch, denn der Erblasser wollte ja, dass Sie in dem Haus eine komplette Wohnung haben-

Ihr Sohn hat nicht recht.



Das Wohnrecht berechnet sich normalerweise nach der ortsüblichen Vergleichsmiete, die auf ein Jahr umgerechnet, den Jahreswert ergibt.

Je älter der Berechtigte ist, desto weniger ist es wert, da bei der Bewertung auf die restliche Lebenserwartung abgestellt wird, die sich nach Sterbetafeln bemisst.

Die Bewertung kann aber nur ein Sachverständiger vornehmen.





Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Gerne können Sie nachfragen.



Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank







Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie ganz herzlichen Dank für den Bonus !


Ihnen alles Gute !

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