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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16672
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, mir stellt sich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

mir stellt sich die Frage, ob es sich um einen Arbeits- bzw. Wegeunfall handelt, wenn man bei einem Mehrparteienhaus seine Wohnung verlassen hat und im Hausflur auf dem Weg in die Tiefgarage, um von dort aus mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, stürzt.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

MfG

C.H.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:



Bei der Beurteilung, ob ein Wegeunfall vorleigt , richtet sich die Rechtsprechung nach den Umständen des Einzelfalls.


Wichtig sind der innere Zusammenhang zwischen Weg und Arbeit , die zeitliche und örtliche Nähe und die Intention des Versicherten.


Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts vom 07.11. 2000 beginnt und endet der Schutzbereich der gesetzlichen Unfallversicherung vor der Haustüre.

Ereignet sich der Unfall im Treppenhaus von oder zur Wohnung liegt kein Wegeunfall. sondern ein Unfall im häuslichen Bereich vor.

Eine Besserstellung der Hauseigentümer liegt nicht vor, da deren Versicherungschutz dann ja auch zum Ausgleich früher wieder endet ( vor der Haustüre)



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


das mit der Besserstellung war so gemeint, dass beim Hauseigentümer der Schutz zwar früher beginnt ( Hautüre) aber auch später endet ( bei ihm an der Hausrüre beim Wohnungseigentümer an der Wohnungstüre.

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