So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Ich bin seit dem 1.4.2011 gesetzlich Krankenversichert, vorher

Kundenfrage

Ich bin seit dem 1.4.2011 gesetzlich Krankenversichert, vorher war ich über meine Eltern privatversichert. Vor 7 Jahren habe ich eine kieferorthopädische Behandlung begonnen, die ich im Zuge des Kassenwechsels (und den damit einhergehenden von mir zu tragenden Kosten) beendete. Ein paar letzte Behandlungen vor einem Monat zum Abschluss wurden gemacht. Mir wurde weder mitgeteilt, dass ich diese Kosten selber begleichen muss noch ein Kostenvoranschlag ausgehändigt - nun erhielt ich eine Rechnung über 1040 Euro. Auf Anfrage berief man sich auf einen Kostenvoranschlag, der von mir Mitte 2009 unterzeichnet wurde (als ich noch privatversichert war). Wie soll ich vorgehen und muss ich diese Rechnung begleichen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich sind Sie dem Arzt gegenüber zur Zahlung verpflichtet.

Hier muss man aber einwenden, dass sich der Kostenvoranschlag auf die PKV bezieht und dem Arzt sicher bekannt war, dass Sie nunmehr nicht mehr in der PKV sind.

Es hätte also eine Korrektur des Kostenvoranschlags geben müssen.

Sie sollten also auf der einen Seite mit der GKV klären, welchen Anteil diese übernimmt und zum anderen mit dem Arzt klären, dass die Rechnung den aktuellen Gegebenheiten angepasst wird.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Kieferorthopäde besteht auf eine Zahlung. Die beim letzten Termin vorgenommenen kieferorthopädischen Maßnahmen waren z.B. die Entfernung von Attachments (die müssen ja wieder runter!) und eine Spange zur Fixierung der Zähne, diese wurde mir aufgeschwatzt (ist demnach auch nicht im Behandlungsplan von 2009 vermerkt)...der Arzt hat mich zu keiner Zeit aufgeklärt, dass ich diese Spange plus Abdrücke etc. selbst tragen muss, demnach habe ich für diese Leistungen kein ok durch meine Unterschrift gegeben. Dem Arzt war bekannt, dass ich die Kasse gewechselt habe, da ich ihm persönlich mitgeteilt habe und ihn darauf hinwies, dass ich aufgrund meiner finanziellen Situation keine Eigenleistungen erbringen kann.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dem Arzt ist vorzuwerfen, dass ihm die Tatsache des Wechsels bekannt war.

Weiterhin müssen Sie mit der GKV eine Kostenübernahme klären.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz