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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,meine Frage gestern erhielten

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage: gestern erhielten wir von unserem Chef einen Nachtrag zum bestehenden mündlichen bzw. schriftlichen Arbeitsvertrag. Darin war ein Punkt enthalten mit folgendem Wortlaut: Das derzeitige Gehaltsniveau liegt weit über dem durchschnittlichen Bruttogehalt (acuh noch über dem Höchstgehalt lt. Standardabweichung der Gehaltsumfragen 2010 in Bayern der LSWB). Mit dem Gehalt ist deshalb eine notwendige Mehrarbeit bis zu 2 Stunden wöchentlich abgegolten. Kurzer Hintergrund: wir haben 40 Std. Woche (in Steuerkanzlei) Es gibt immer Situationen, dass mal länger gearbeitet werden muss (nicht angeordent - aber geduldet) um die Angelegenheiten (Postausgang oder Jahresabschlüsse) fertig zu bekommen. Es beklagte sich keiner, jeder macht das ihm Mögliche und bleib länger, wenn es die Situation erfordert. Bisher haben wir die Mehrarbeit als Freizeit bekommen. 4 Verwaltungsleute teilen sich auch einen Spätdienst, der bis 18:00 Uhr geht und auch hier kann es mal noch länger werden, wenn noch Schriftsachen zu erledigen sind. Ist es überhaupt rechtens, dass 2 Stunden Mehrarbeit im Gehalt mit angeordnet ist (wir haben keine Vergleichsmöglichkeit, ob Gehalt wirklich überdurchschnittlich ist) Mein Gehalt liegt bei 2.700,-- € brutto für eine Antwort per Email [email protected] wäre ich Ihnen sehr dankbar. Falls es Ihnen möglich wäre, vielleicht könnten Sie mir bis Mittag bescheid geben, da noch mal ein Gespräch mit Chef ansteht. für Ihre Bemühungen bedanke XXXXX XXXXX ganz herzlich und verbleibe mit freundlichen Grüßen
 PS: Bitte teilen Sie mir mit, wie Ihre Auskunft abgerechnet wird und die Kontoverbindung für Überweisung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Dass einer bestimmter Umfang von Mehrarbeitsstunden durch eine entsprechende Klausel im Arbeitsvertrag durch das vereinbarte Gehalt abgedeckt sein soll, ist durchaus üblich und im übrigen rechtlich zulässig. 2 Stunden wöchentlich dürfte weder sittenwidrig noch besonders benachteiligend sein. Es kommt hierbei natürlich auf die Höhe des Gehaltes an.

Viel wichtiger erscheint mir allerdings anzumerken, dass der von Ihnen beschriebene Nachtrag zum Arbeitsvertrag eine Vertragsänderung darstellt, die nur wirksam wird, wenn Sie diese unterschreiben.

Der Arbeitgeber darf jedenfalls nicht einseitig den Vertrag abändern.

Unterzeichnen Sie den Nachtrag nicht, bleibt es bei der bisherigen Regelungen.

Der Arbeitgeber kann dann nur im Wege der Änderungskündigung die Vertragsänderung herbeiführen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darstellen und Ihnen weiterhelfen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder ist etwas unklar geblieben ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Rösemeier,

vielen Dank für die sehr schnelle Antwort. Mit dieser haben Sie mir schon mal sehr gut weitergeholfen. Mal schauen, was heute Nachmittag bei der Besprechung rauskommt.

Sie meinten noch, dass es auch noch auf das GEhalt ankommt. Ich z. B. verdiene 2.700,00 Brutto. Ich habe für meine Tätigkeit keine Vergleichswerte bekommen von meinen Chef im Gegensatz zu den Fachkräften - hier wurde eine Vergleichstabell des LSWB für Fachangstellte, Buchhalter, Bilanzbuchhalter, Fachwirte und Steuerberater beigelegt-
Wir 4 Verwaltungskräfte (wir machen Korre, Jahresabschluss fertig stellen (drucken, durchsehen, binden) Rechnungen, Mandantenempfang + Betreuung, Postbearbeitung, Organisatorische Angelegenheiten und noch vieles mehr - jede hat so ihren Bereich.

Ich habe zwar versucht über Google Vergleichswerte zu finden, doch das ist sehr schwierig in der kurzen Zeit.

Mit freundlichen Grüßen


[email protected]
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ob Ihr Gehalt überdurchschnittlich ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Da Sie in Bayern tätig sind, haben Sie sowieso von Hause aus ein höheres Einkommen.

Ihre Tätigkeit dürfte vergleichbar sein mit der Tätigkeit einer Rechtsanwaltsfachangestellten. Für den süddeutschen Raum dürfte daher Ihr Einkommen durchaus als durchschnittlich zu bewerten sein.

Fordern Sie Ihren Arbeitgeber auf, Ihnen für Ihre Arbeit Vergleichswerte zu liefern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen für das Gespräch heute mitttag viel Erfolg.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort.

Ich wünschen noch einen schönen Tag
und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank!