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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21371
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn will mir eine Neubauwohnung vermieten, deren Kosten

Kundenfrage

Mein Sohn will mir eine Neubauwohnung vermieten, deren Kosten er trägt und steuerlich geltend macht. Er kann dabei die Miete auf 75 % des ortsüblichen Satzes reduzieren. Eine wietergehende Kürzung bis auf 56% ist nur möglch, wenn die Gewinnerzielungsabsicht nachgewiesen wird. Ist dieser Nachweis erbracht durch die Tatsache, dass ich 83 Jahre alt bin und damit die übliche Bemessungsgrenze von 30 Jahren weit unterschreite?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Bei einer auf Dauer angelegten Vermietung ist grundsätzlich ohne weitere Prüfung durch das Finanzamt von einer Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen. Das gilt nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes auch dann, wenn die Wohnung an Angehörige vermietet wird.

Nach dieser Rechtsprechung leigt ein auf Dauer angelegte Vermietungstätigkeit vor, wenn sie nach den bei Beginn der Vermietung ersichtlichen Umständen keiner Befristung unterliegt. Besondere Umstände, die ausnahmsweise gegen das Vorliegen einer Gewinnerzielungsabsicht sprechen, sind zum Beispiel Mietkauf oder Bauherrenmodelle mit Rückkaufangebot.

Es kann auch dann an der Einkünfteerzielungsabsicht fehlen, wenn der Steuerpflichtige das Mietobjekt innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs - in der Regel bis zu fünf Jahren - seit der Anschaffung wieder veräußert.

Daher wird auch in Ihrem Fall die Gewinnerzielungsabsicht Ihres Sohnes seitens des Finanzamtes vermutet, auch wenn Sie dessen Mutter sind. Das würde nur dann nicht gelten, wenn einer der oben aufgezeigten Ausnahmen vorläge.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Bei einer auf Dauer angelegten Vermietung ist grundsätzlich ohne weitere Prüfung durch das Finanzamt von einer Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen. Das gilt nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes auch dann, wenn die Wohnung an Angehörige vermietet wird.

Nach dieser Rechtsprechung leigt ein auf Dauer angelegte Vermietungstätigkeit vor, wenn sie nach den bei Beginn der Vermietung ersichtlichen Umständen keiner Befristung unterliegt. Besondere Umstände, die ausnahmsweise gegen das Vorliegen einer Gewinnerzielungsabsicht sprechen, sind zum Beispiel Mietkauf oder Bauherrenmodelle mit Rückkaufangebot.

Es kann auch dann an der Einkünfteerzielungsabsicht fehlen, wenn der Steuerpflichtige das Mietobjekt innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs - in der Regel bis zu fünf Jahren - seit der Anschaffung wieder veräußert.

Daher wird auch in Ihrem Fall die Gewinnerzielungsabsicht Ihres Sohnes seitens des Finanzamtes vermutet, auch wenn Sie dessen Mutter sind. Das würde nur dann nicht gelten, wenn einer der oben aufgezeigten Ausnahmen vorläge.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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