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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26227
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Erbrecht Mitte M rz 2011 wurde mir in einem Schreiben des

Kundenfrage

Erbrecht:

Mitte März 2011 wurde mir in einem Schreiben des Rechtsanwaltes meines im Dezember verstorbenen Onkels mitgeteilt, dass ich 70.000 Euro geerbt habe, die Auszahlung könne sich aber um ein paar Wochen verzögern, das dauert allerdings bis zum heutigen Tag. Auf Nachfragen in der Kanzlei erhielt ich nur die Antwort, dass könne sich länger hinziehen. Nun bin ich nicht unbedingt auf das Geld angewiesen. Aber es steht der Kauf einer Eigentumswohnung bevor, und ich hätte gern gewusst, ab wann ich die 70.000 Euro in meine Kalkulationen einbeziehen kann. Kann ich da mittlerweile Forderungen stellen, erhalte ich die fälligen Zinsen, wonach richten die sich? Wenn ich mir überlege, diesen Betrag von Ende März bis jetzt auf entsprechenden Tagesgeldkonten deponiert zu haben, wäre da schon was zusammen gekommen.
Nun meine Frage:Ist diese Verszögerungstaktik rechtens? Welche Forderungen kann ich stellen? Stehen mir entsprechende Zinsen zu?
Herzlichen Dank für eine Antwort und freundliche Grüße von
Lothar Eschweiler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen, ob Sie Erbe geworden sind, oder ein Vermächtnis erhalten haben.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Sehr geehrter Herr Schiessl!

Leider kann ich Ihnen die Frage nicht beantworten, da ich den Unterschied zwischen den beiden Begrifflichkeiten nicht kenne.Es gibt auf jeden Fall weitere Erben, von einem Vermächtnis würde ich nicht sprechen.

MfG

L. Eschweiler

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie denn das Testament gesehen, gibt es denn ein Testament?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl!

 

Ja, es gibt auf jeden Fall ein Testament, dass am 15.03.11 vom Amtsgericht Dortmund eröffnet wurde. Ein Rechtsanwalt wurde als Testamentsvollstrecker benannt.

 

MfG

L. Eschweiler

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Aha, Testamentsvollstrecker, das bringt uns schon etwas weiter und erklärt den Brief vom Anwalt.

In der Regel geht es einem Erblasser bei Anordnung der Testamentsvollstreckung darum, einen geordneten Übergang des Vermögens auf den oder die Erben sicherzustellen. Die Rechte und Pflichten dieses Testamentsvollstreckers richten sich nach §§ 2204 ff BGB.

Eine, wichtige Aufgabe des Vollstreckers ist dabei die Auseinandersetzung des Vermögens, wie in Ihrem Falle.

Soweit nun der Testamentsvollstrecker seinen Aufgaben nicht oder nicht ordentlich nachkommt, so haftet er den Erben gegenüber aus § 2219 BGB.

Also: Soweit der Testementsvollstrecker im Rahmen der Auseinandersetzung Ihnen 70.000 EUR zu zahlen hat, diese aber schuldhaft nicht auszahlt, so muss er Ihnen den entstandenen Zinsschaden ersetzen.

Sie sollten daher den Testementsvollstrecker anschreiben und Ihm eine Frist zur Auszahlung der 70.000 EUR setzen und zugleich den von Ihnen beschriebenen Zinsschaden geltend machen.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



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