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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Meine Frau hat w hrend eines Urlaubs in der Ferienanlage Solymar

Kundenfrage

Meine Frau hat während eines Urlaubs in der Ferienanlage Solymar Abu Dabbab bei Marsa Alam, am 07.01.2010 einen schweren Unfall erlitten. Sie wurde auf dem Bürgersteig innerhalb der Ferienanlage von einem Fahrzeug der Commercial International Bank, an dem die Seitenklappe offen stand, angefahren und schwer verletzt. Uns wurde von einem Verantwortlichen der Bank zugesichert, dass wir die Reisekosten, die Kosten für die zerstörte Brille, sowie alle sonstigen in Verbindung mit dem Unfall anfallenden Kosten erstattet bekommen. Da meine Frau aufgrund ihrer schweren Verletzungen 7 Monate arbeitsunfähig war, sind noch weitere hohe Kosten durch Lohnausfall und Zuzahlungen für notwendige Behandlungen zur Rehabilitation angefallen. Unser Anwalt hat die Commercial International Bank mehrfach angeschrieben und dabei lediglich erfahren, dass der damalige verantwortliche Mitarbeiter in einem anderen Aufgabenbereich eingesetzt ist und die Sache zur Überprüfung vorliegen würde. Auf mehrere Nachfragen hat unser Anwalt keine weitere Antwort mehr erhalten. Wir haben in unserer Verzweiflung auch schon einmal daran gedacht, uns an Medien zu wenden, von denen man in solchen Angelegenheiten schon Erfolge in Funk, Fernsehen oder der Presse erfahren konnte. Aber wir haben seither davon abgesehen, da wir nach Möglichkeit vermeiden wollten, dass unser Name dadurch veröffentlicht wird. Wir hoffen, dass Sie uns in der Angelegenheit unterstützen können, damit wir neben den Verletzungen meiner Frau und dem entgangenen Urlaub nicht auch noch auf den nicht unerheblichen Unkosten sitzen bleiben.
Mit freundlichen Grüßen
Christel & Günter Stahl
Backesgasse 6 a
65428 Rüsselsheim
Tel: 06142-72384
Mail:[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Sie schrieben:



„Uns wurde von einem Verantwortlichen der Bank zugesichert, dass wir die Reisekosten, die Kosten für die zerstörte Brille, sowie alle sonstigen in Verbindung mit dem Unfall anfallenden Kosten erstattet bekommen. „



Dieses ist auch korrekt. Die Bank muss sich hier nämlich gemäß § 278 BGB bzw. § 831 BGB das Verhalten ihrer Mitarbeiter zurechnen lassen und ist Ihrer Frau gegenüber daher unter dem Gesichtspunkt der unerlaubten Handlung schadensersatzpflichtig.



Es besteht ein Rechtsanspruch auf Erstattung der gesamten mit dem Unfall zusammenhängenden Kosten (zum Beispiel auch Arztbehandlungskosten sowie Schmerzensgeld).


Da Ihre Frau offensichtlich auch nicht arbeiten konnte, hat sie zudem einen Rechtsanspruch auf Erstattung der hierdurch entstandenen Mehrkosten.

 

Sie haben hier schon eine sehr wichtige Information erhalten, auch wenn sie dieses bislang noch nicht so einschätzen (konnten).

 

Die Bank hat nämlich bestätigt (zumindest indirekt), dass der betreffende Mitarbeiter bei ihr beschäftigt ist. Das Schadensereignis wurde offensichtlich auch nicht abgestritten oder sogar bestätigt. Dieses ist die Basis für das Vorgehen in rechtlicher Hinsicht.

 

Aus der Verantwortlichkeit wird sich die Bank hier kaum herausreden können.

 

Neben der Bank ist hier natürlich auch der betreffende Mitarbeiter schadensersatzpflichtig. Hierauf wollte ich sie nur der Vollständigkeit halber hinweisen.

 

Im Ergebnis sollten sie und der Kollege sich nicht weiter hinhalten lassen.

 

Es sollte ein letztes Mal nachweisbar (Einschreiben) eine angemessene Frist (etwa 10-14 Tage) zur Stellungnahme/Zahlung gesetzt werden ( die konkrete Schadenshöhe sollte bitte der von ihnen beauftragte Kollege errechnen) und für den Fall des erfolglosen Fristablaufs angekündigt werden, dazu vorgerichtliche Schritte in die Wege geleitet werden.

 

Ohne eine Klageandrohung kommt man hier meines Erachtens nicht weiter.

 

Sollte die Frist dann tatsächlich erfolglos abgelaufen, sollte unverzüglich Klage eingereicht werden vor dem zuständigen Gericht.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 140240 o. 140241





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Tel. 0471/140240 o. 0471/140241
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte lassen Sie mich meine Antwort kurz wie folgt ergänzen:

Dass sie hier Schadensersatzansprüche gegenüber dem Mitarbeiter der Bank und auch der Bank selber haben, steht außer Frage.

Sofern Sie die Reise über einen Reiseveranstalter gebucht haben, könnte sogar dieser haften, falls der Betreiber der Ferienanlage durch ein pflichtwidriges Verhalten diesen Unfall erst ermöglicht hat.

Dieses halte ich ehrlich gesagt für eher unwahrscheinlich und kann dieses ihrer Schilderung auch nicht entnehmen, es sollte aber zumindest angedacht werden.

Da es sich hier um einen Sachverhalt mit Auslandsbezug handelt, wäre es gegebenenfalls auch ratsam, das auswärtige Amt in Berlin oder insbesondere die deutsche Botschaft/Konsulat in Ägypten vor Ort um Hilfe zu bitten.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Kostenlose Rechtsbertung ist in Deutschland nach zwingendem Berufsrecht verboten. Es handelt sich bei Justanswer nicht um ein kostneloses Rechtsberatungsforum!

 

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Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur.Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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