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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9747
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag Herr G tz, zun chst vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

Kundenfrage

Guten Tag Herr Götz,
zunächst vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort. Da ich aus Mexiko heraus große Schwierigkeiten haben werde, einen Prozess gegen die Bank zu führen, zumal Sie erwähnen, dass persönliche Präsenz in Deutschland erforderlich sein wird, strebe ich eher eine aussergerichtliche Einigung an, die natürlich möglichst zu meinen Gunsten ausfallen sollte.
Wie erwähnt hat mir die Bank ein Vergleichangebot über die Begleichung von 50% des Schadensbetrags gemacht. Ich wäre vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung bereit, dieses anzunehmen, möchte jedoch zuvor durch Einbringung zusätzlicher Argumente, auch dem von Ihnen genannten, versuchen, eine höhere oder komplette Erstattung zu erhalten, ohne jedoch das aktuelle Vergleichsangebot der Bank klar auszuschlagen, was vermutlich ein Verbanceakt ist.
In diesem Zusammenhang bitte Ich Sie
-um Ihre rechtliche Einschätzung, des nachfolgenden Schreiben, dass ich an die Bank schreiben möchte, sowie seiner Argumente
-sowie aus Ihrer Erfahrung heraus um eine unverbindlichen Einschätzung einer möglichen Reaktion der Bank. Konkret gefragt: gehe ich durch das Schreiben, dass kein direktes Einverständnis des Vergleichsangebots beinhaltet, ein hohes Risiko ein, dass die Bank Ihr Angebot zurückzieht, oder erscheinen Ihnen die Argumente schlagkräftig genug, im Gegenteil ein weiteres Entgegenkommen mir gegenüber zu bewirken? Insbesondere durch den Schlussbsatz möchte ich eine Verbesserung des Vergleichsangebots bewirken, ohne das aktuelle Angebot zu verwerfen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX unverbindliche Einschätzung und nachstehend das von mir vorformulierte Schreiben.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom 28.07.2011.
Der von Ihnen unterstellte Anscheinsbeweis einer grob fahrlässigen Aufbewahrung meiner EC-Karten-PIN Nummer sowie der dazugehörigen Karte ist nicht gegeben und widerlegbar.

Wie aus meinen Kontenbewegungen hervorgeht, habe ich meine EC-Karte nach meinem Umzug nach Mexiko kein einziges mal benutzt. Es ist daher selbstredend, dass ich die PIN Nummer nicht in der näheren Umgebung meiner Karte verwahrt habe, schließlich war Ihre Benutzung nie vonnöten. Sie werben mit kostenlosem weltweiten Einsatz Ihrer Kreditkarte, die entsprechend auch regelmäßig durch mich benutzt wurde, ein Einsatz der EC-Karte war daher in Mexiko nie vorgesehen. Ihre Unterstellung, ich hätte mit meiner Aufbewahrung Ihren Kartenbedingungen zuwider gehandelt, ist daher nicht haltbar und durch mich widerlegbar. Die bloße Tatsache, dass die Karte hier nie benutzt wurde, widerlegt den unterstellten Anscheinsbeweis grob fahrlässigen Verhaltens.

Aufgrund der Tatsache, dass ich weder Karte noch PIN Brief hier jemals benötigt habe, ist es leicht verständlich, dass ich in erster Aufregung nach Kenntnisnahme des Kartenmissbrauchs mich nicht sofort an die Aufbewahrung der PIN Nummer erinnerte, sondern diese erst am nächsten Tag in Ruhe in besagtem Ordner suchte und fand. Dies stellt in keiner Form die von Ihnen unterstellte Schutzbehauptung dar, sondern eine menschlich leicht nachvollziehbare Reaktion.
Im Gegensatz untermauert der zeitliche Verzug meines Hinweises, dass die PIN aufbewahrt wurde, eindeutig, dass die PIN getrennt von meiner Karte verwahrt wurde, schließlich habe ich meinen Kartenverlust nach Erkenntnis des Kartenmissbrauchs sofort bemerkt und mitgeteilt.
Wäre der PIN-Brief in unmittelbarer Nähe der Karte verwahrt worden, wäre mir seine Existenz logischer Weise sofort nach Prüfung des Kartenverstecks aufgefallen.
Dass dies nicht der Fall war, beweist ebenso eindeutig, dass keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt und die Karte räumlich getrennt verwahrt wurde.

Ihre Ausführungen über den Zeitraum, den das Auffinden von Karte und PIN in Anspruch genommen haben, und der daraus abgeleitete Vorwurf der Sorgfaltspflichtverletzung sind in Zusammenhang mit dem Tatvorgang nicht relevant, da weder Sie noch ich beurteilen können, welche Zeit das Auffinden der getrennten PIN und Karte tatsächlich in Anspruch genommen haben und unter welchen Umständen es zustande kam. Im Übrigen befinden Sie sich im Fall einfacher Sorgfaltspflichtverletzung, die Sie mir in diesem Zusammenhang vorwerfen, in der Erstattungspflicht. In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass ein Einbruch mit kopiertem Schlüssel zwar nicht nachweisbar, aber sehr wohl im Bereich des Möglichen ist. Den Austausch meines Hauptschlosses kann ich im Übrigen durch entsprechende Rechnung des Schlüsseldienstes belegen.

Im Gegenteil zu Ihren Ausführungen halte ich es für gänzlich unnachvollziehbar, dass Sie nach einer nahezu halbjährigen Nichtbenutzung meiner EC-Karte und plötzlichem 33 fachem Einsatz mit wiederholten Auszahlungen an verschiedenen Automaten innerhalb von nur 3 Tagen, diese erst nach Abbuchungen in Höhe von ca. 5.500 EUR gesperrt haben. Zudem haben Sie mich über die Sperrung in keiner Form informiert, wodurch ich mir des Kartenmissbrauchs erst mit zeitlicher Verzögerung bewusst wurde
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Kollege ist offenbar noch nicht online, wird sich dann aber bei Ihnen melden.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

leider haben mich gestern gegen Abend mehrere Kundenanfragen auf Just Answer nicht per E-Mail erreicht sondern gingen erst heute Morgen ein.

 

In dem Schreiben würde ich ergänzend noch erwähnen, dass Sie Hausangestellte haben, die in Ihrer Abwesenheit im Haus arbeiten. Sollte also wirklich die PIN nicht rechnerisch ermittelt sondern durch Auffinden zum Täter gelangt sein, so muss im Haus systematisch hiernach gesucht worden sein.

 

Ferner sollten Sie klarstellen, dass allein das schriftliche Notieren der PIN, wenn sie getrennt von der Karte (anderer Raum) und nicht offen aufbewahrt wird, noch keine grobe Fahrlässigkeit begründet. Hier solten sie genauer darlegen, dass auch die PIN nicht offen rumlag, wenn Sie das noch nicht getan haben, ggf. Zeugen benennen.

 

Ferner sollten Sie klar schreiben, dass Sie zur Vermeidung eines wegen Ihres Aufenthaltsortes mit erheblichen Kosten verbundenen Rechtsstreites (z.B.) mit einer Eigenhaftung von 25 % in Bezug auf den durch die EC-Karte verursachten Schaden

 

Ich glaube, ich hatte Sie bei der letzten Anfrage bzgl. der Schadenssumme missverstanden: Wenn der Gesamtschaden der EC-Karte 5500 € sind und die Vergleichssumme schon 2750 €, so wäre natürlich nur die Hälfte einzuklagen mit entsprechend geringerem Kostenrisiko als angegeben (dann 1439,16 €).

 

Ich denke nicht, dass die Bank die 50 % zurückziehen wird, wenn Sie eine höhere Quote anbieten. Das könnte nur passieren, wenn Sie Dinge vortragen, die nach der Rechtsprechung eine 100%ige Haftung durch Sie zur Folge hätten.

 

MfG

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