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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

schade das man keine Antwort bekommt ...naja habe mir schon

Kundenfrage

schade das man keine Antwort bekommt ...naja habe mir schon gedacht das es mehr um Geld geht hier, statt um Hilfe.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Ich habe Ihre ursprüngliche Anfrage gelesen und diese ist nach deutschem Recht zu beurteilen, da Ihr Sohn seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Sie haben in jedem Fall einen regelmäßigen Anspruch auf Umgang mit Ihrem Sohn. Das Verhalten der Kindesmutter sollten Sie keinesfalls tolerien. Nehmen Sie umgehend zum Jugendamt am Wohnsitz Ihres Sohnes telefonischen Kontakt auf und versuchen eine Vermittlung des Jugendamtes einzuleiten. Wenn dies scheitert, müssten Sie allerdings vor dem Familiengericht am Wohnsitz Ihres Sohnes einen Umgangsantrag stellen. Dies kann auch in Form eines Eilverfahrens erfolgen, wenn die Kindesmutter den Umgang weiterhin unbegründet verweigert.

Empfehlenswert wäre hierzu eine Beauftragung eines Anwaltes vor Ort, also am Wohnsitz Ihres Sohnes. Vorzugsweise sollten Sie einen Fachanwalt für Familienrecht beauftragen. Scheuen Sie das Verfahren nicht wegen der entstehenden Kosten. Sie können für das Verfahren Verfahrenskostenhilfe beantragen, so dass die Kosten des Anwaltes und des Gerichts von der Staatskasse übernommen werden. Dies steht Ihnen auch dann zu, wenn Sie Ihren Wohnsitz in Österreich haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen erst einmal weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Herr Rösemeier,
erstmal vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich werde heute nach Deutschland fahren und sehen wie sich seine Mutter verhält. Werde dann meinem Sohn die Situation erklären und mit ihm mal zum Jugendamt maschieren.

Eine Frage hätte ich noch, was die Gründe betrifft, ich bin zum Beispiel Cannabis Patient, könnte das ein Grund sein? Angeblich hat mein Sohn ein Mitspracherecht und muss gehört werden, gibt es eigentlich Fallbeispiele, das das Kind nicht nur gehört, sondern der Wille auch wenn möglich durchgesetzt wird ?

Ihnen auch noch eine schöne Woche ...ich werde erst wieder am 22.08 wieder hier sein.

In diesem Sinne alles Liebe aus Wien
Mario Danne
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

allein der Umstand Cannabis-Patient ist kein hinreichender Verweigerungsgrund.

Je nach Alter des Kindes sollte das Gericht von der Möglichkeit Gebrauch machen, eine Kindesanhörung durchzuführen. Der Kindeswille ist immer erheblich und muss beachtet werden.

Entscheidungserheblich ist aber immer das Kindeswohl. Bei der Kindeswohlpürfung sind alle Aspekte einzubeziehen und hierbei ist der Kindeswille nur einer von vielen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.


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