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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26423
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, habe da ein Problem. Und zwar hat mein Rechtsanwalt,

Kundenfrage

Hallo,
habe da ein Problem. Und zwar hat mein Rechtsanwalt, ohne vorher eine Kostenzusage der Rechtschutzversicherung abzuwarten, einen Brief in meiner Angelegenheit bzgl. Equal-Pay bei Leiharbeitern geschrieben. Da die Rechtschutzversicherung nicht bereit ist, die Kosten zu übernehmen, muss ich diese jetzt selber tragen, was ich mir finanziell nicht leisten kann und hätte ich gewusst, das die Versicherung das nicht übernimmt, hätte ich wohl gesagt, das wir das dann lassen, weil ich nicht in der Lage bin, die Kosten selbst zu tragen. Muss der Anwalt bevor er irgendwelche Maßnahmen ergreift auf eine Kostenzusage der Rechtschutzversicherung warten und mich dann vorher in Kenntnis setzen, das ich die Kosten des Verfahrens selber tragen muss?
Und dann noch eine weitere Frage. Das Bundesarbeitsgericht hat erst am 14.12.2010 beschlossen, das Leiharbeitnehmer Geld zurückfordern können. Mein Versicherungsschutz bei der RS besteht seit 31.05.2010. Jetzt sagen die aber, da ich nur von 2007-2008 bei einer Leiharbeitsfirma gearbeitet habe, würden die den Schaden nicht übernehmen, da ich ja schon viel früher geschädigt worden bin. Aber das offizielle Urteil gilt doch erst seit 2010. Wie kann ich schon 2007 oder 2008 geschädigt worden sein, wenn erst Ende 2010 beschlossen wurde, dass man das Recht auf eine Lohnnachzahlung hat?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zu Ihrer ersten Frage:

Das kommt auf den von Ihnen an den Rechtsanwalt erteilten Auftag an.

Haben Sie den Rechtsanwalt beauftragt unter der Voraussetzung dass die Rechtsschutzversicherung Deckungszusage erteilt, dann hätte er vor Zusage durch die Versicherung keine Tätigkeit entfalten dürfen.

Haben Sie den Rechtsanwalt ohne Einschränkung beauftragt, dann durfte er noch vor Vorliegen der Deckungszusage tätig werden.

Zu Ihrer zweiten Frage:

Ausschlaggebend für die Einstandspflicht ist der Zeitpunkt des "schädigenden Ereignisses" dies war 2007 und 2008, da Sie in diesen beiden Jahren nicht angemessen bezahlt wurden. Auf die Rechtsprechungunsänderung 2010 kommt es leider nicht an.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Da ich mit dem Anwalt einen Beratungstermin ausgemacht habe, er aber zu dem Thema nichts wusste, hat er gesagt er informiert sich vorher und ich habe ihm meine Rechtsschutzdaten gegeben. Bei einem Telefonat hat er nur gesagt, ich hätte anrecht und auf welchen Streitwert es sich beläuft und das er ein Schreiben aufsetzen würde. Jedoch weder gesagt, welche Kosten auf mich zukommen können, noch das meine Versicherung den Schaden nicht übernimmt. Was kann ich jetzt tun?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wenn Sie dem Vorschlag des Anwalts am Telefon nicht wiedersprochen haben, dann ist ein unbedingter Auftrag zustande gekommen. Auf die Kosten muss Sie der Anwalt nach der derzeitigen Rechtsprechung nicht hinweisen, lediglich auf den Streitwert.

Wenn Sie kein Geld haben um den Anwalt zu bezahlen, dann sollten Sie sich zum Arbeitsgericht begeben und dort einen sogenannten Beratungshilfeschein beantragen. Diesen Schein geben Sie dem Anwalt. Dies hat zur Folge dass die Kosten des Anwalts durch die Landesjustizkasse getragen werden und Sie an den Anwalt nur eine Schutzgebühr von 10 EUR zu zahlen haben.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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