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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22354
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Frage lautet wie folgt mein Mann m chte nach mehr als

Kundenfrage

Meine Frage lautet wie folgt: mein Mann möchte nach mehr als einem halben Jahr krankheitsbedingten Ausfall und auf Ratschlag der behandelnden Ärzte einen Aufhebungsvertrag inkl. Abfindung mit seinem AG aushandeln. Welche Summe ist bei 15 Jahren Betriebszugehörigkeit im Schichtdienst mit zusätzlicher Ausbilderqualifikation u. Lagerverwaltung realistisch? Bitte beachten Sie dabei auch, dass die Wirbels.-Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Tätigkeit zumindest mitbegünstigt wurde (ein auffallend hoher Prozentsatz der Kollegen wurde ebenfalls bereits an der Wirbelsäule operiert/behandelt). Trotz Sensibilisierung des AG durch div. Krankenkassen (halbjährliche Sitzschulungen der MA etc.) werden die Fahrzeugsitze nicht regelm. überprüft und repariert/ausgetauscht). Zur Erklärung: die MA sitzen den ganzen Tag mit geleg. Aus- und Einsteigen auf ungedämpften Flugzeugschleppern! Vielen Dank XXXXX XXXXX!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Soll die Abfindung Teil eines mit dem Arbeitgeber auszuhandelnden Aufhebungsvertrages sein, und ist der Arbeitgeber zu einer Abfindungsleistung bereit, so können unterschiedliche Umstände und Faktoren in die Bemessung der Abfindung einfließen.

Zunächst richtet sich die Höhe des Abfindungsanspruchs in Anlehnung an den schon erwähnten § 1a Absatz 2 Satz 1 des Kündigungsschutzgesetzes nach der Dauer des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Die Vorschrift lautet wie folgt:

Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Im Falle Ihres Mannes sollte eine Abfindung in ihrer Höhe daher zunächst also die Hälfte seines Monatsverdienstes multipliziert mit Anzahl seiner Arbeitsjahre betragen.

Erhöhend für die Abfindung können sodann weitere Umstände wirken, wie soziale Umstände, etwa die Aussicht eine weitere Anstellung zu finden - wovon hier nicht auszugehen sein dürfte. Dies kann abfindungserhöhend berücksichtigt werden. Auch die erworbene Ausbilderqualifiaktion kann zu Gunsten Ihres Mannes gewertet werden.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Höhe einer Abfindung von Branche zu Branche unterschiedlich hoch ausfallen kann.

Nach Ihren Angaben hätte Ihr Mann jedenfalls gute Aussichten, dass seine Abfindung über die an § 1 a Kündigungsschutzgesetz angelehnte Grundhöhe in Anbetracht der weiteren Einzelumstände aufgestockt wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Soll die Abfindung Teil eines mit dem Arbeitgeber auszuhandelnden Aufhebungsvertrages sein, und ist der Arbeitgeber zu einer Abfindungsleistung bereit, so können unterschiedliche Umstände und Faktoren in die Bemessung der Abfindung einfließen.

Zunächst richtet sich die Höhe des Abfindungsanspruchs in Anlehnung an den schon erwähnten § 1a Absatz 2 Satz 1 des Kündigungsschutzgesetzes nach der Dauer des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Die Vorschrift lautet wie folgt:

Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Im Falle Ihres Mannes sollte eine Abfindung in ihrer Höhe daher zunächst also die Hälfte seines Monatsverdienstes multipliziert mit Anzahl seiner Arbeitsjahre betragen.

Erhöhend für die Abfindung können sodann weitere Umstände wirken, wie soziale Umstände, etwa die Aussicht eine weitere Anstellung zu finden - wovon hier nicht auszugehen sein dürfte. Dies kann abfindungserhöhend berücksichtigt werden. Auch die erworbene Ausbilderqualifiaktion kann zu Gunsten Ihres Mannes gewertet werden.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Höhe einer Abfindung von Branche zu Branche unterschiedlich hoch ausfallen kann.

Nach Ihren Angaben hätte Ihr Mann jedenfalls gute Aussichten, dass seine Abfindung über die an § 1 a Kündigungsschutzgesetz angelehnte Grundhöhe in Anbetracht der weiteren Einzelumstände aufgestockt wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Soll die Abfindung Teil eines mit dem Arbeitgeber auszuhandelnden Aufhebungsvertrages sein, und ist der Arbeitgeber zu einer Abfindungsleistung bereit, so können unterschiedliche Umstände und Faktoren in die Bemessung der Abfindung einfließen.

Zunächst richtet sich die Höhe des Abfindungsanspruchs in Anlehnung an den schon erwähnten § 1a Absatz 2 Satz 1 des Kündigungsschutzgesetzes nach der Dauer des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Die Vorschrift lautet wie folgt:

Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

Im Falle Ihres Mannes sollte eine Abfindung in ihrer Höhe daher zunächst also die Hälfte seines Monatsverdienstes multipliziert mit Anzahl seiner Arbeitsjahre betragen.

Erhöhend für die Abfindung können sodann weitere Umstände wirken, wie soziale Umstände, etwa die Aussicht eine weitere Anstellung zu finden - wovon hier nicht auszugehen sein dürfte. Dies kann abfindungserhöhend berücksichtigt werden. Auch die erworbene Ausbilderqualifiaktion kann zu Gunsten Ihres Mannes gewertet werden.

Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Höhe einer Abfindung von Branche zu Branche unterschiedlich hoch ausfallen kann.

Nach Ihren Angaben hätte Ihr Mann jedenfalls gute Aussichten, dass seine Abfindung über die an § 1 a Kündigungsschutzgesetz angelehnte Grundhöhe in Anbetracht der weiteren Einzelumstände aufgestockt wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt