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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5096
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich hatte mich schon einmal

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich hatte mich schon einmal im Vorfeld an Sie gewandt, bezüglich meines Strafbefehls (§§ 185, 194 Abs. 1 StGB). Ich habe eine Exkundin beleidigt, habe dummerweise auf ihre provzierende SMS schriftlich geantwortet. Ich war in einer psychischen Ausnahmesituation (Existenzdruck, Artzpraktikum, nebenberuflich umfangreiches und kostenintensives Medizinstudium (2 Semester) ect.)). Mittlerweile habe ich einen Termin zur Hauptverhandlung beim Amtsgericht. Ich hatte einen Anwalt, habe dem aber das Mandat sachlich diese Woche entzogen, weil ich der Meinung bin, daß mir die Kosten mittlerweile über den Kopf wachsen, und letztendlich der Anwalt mir auch nicht helfen kann. In der letzten Kosequenz muß ich eh die Kosten und die Verantwortung übernehmen. Ich habe dem Gericht durch meinen Anwalt noch meinen Einspruch rechtzeitig zukommen lassen, und zusätzlich diese Woche nochmals meinen persönlichen Widerspruch und meinen psychischen Ausnahmezustand begründet. Bis dahin dachte ich auch noch, der Anwalt bekommt es hin, daß es eben nicht zur Hauptverhandlung kommt, und evtl. das Verfahren eingestellt wird. Wegen so einer Lapalie Hauptverhandlung, zumal "Madam" nicht einmal meine Kosten übernommen hat, und auch noch ganz dreist lügt. Aber die Täter machen sich ja oftmals gern zum Opfer. Weiter zu meinem Inhalt: Meine Strafe bewegt sich auf 20 Tagessätze, zusammen: 400,00 €. Dem Anwalt habe ich auch schon 448,00 € bezahlt (für zwei Briefe und ein Fax). Meine supertolle Rechtsschutz übernimmt nichts. Ich bin ja nun kriminell! Meine Fragen: Wie verhalte ich mich jetzt zum Gerichtstermin, ohne anwaltliche Unterstützung? Wie verhindere ich weitere Kosten? Wie soll ich z. B. sinnvoll zum Gerichtstermin arrgumentieren? Hat mein personliches Fax (Stellungnahme zu dieser aBeleidung) überhaupt Sinn oder nimmt das irgendjemand zur Kenntnis? Ist zur Hauptverhandlung auch die Klägerin anwesend? Ist es sinnvoller die Strafe zu bezahlen, und den Nervenstreß zu beenden? Ich kann mich gar nicht auf mein Studium richtig konzentrieren, wenn ich mit sowas abgelenkt bin. Vor allem aber, bin ich kaum noch belastbar. auf der anderen Seite finde ich die Vorgehensweise sehr ungerecht, zumal ich ja auch nur "reagiert" habe. Was raten Sie mir?

Mit freundlichem Gruß


Elke Schumann

Mit freundlichem Gruß


Elke Schumann
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

nach einem Einspruch gegen den Strafbefehl kommt es meist zu einer Hauptverhandlung, in der auch die Geschädigte als Zeugin anwesend sein wird.

In vielen Fällen gelingt es nicht, dass Gericht zu einer Einstellung gegen Geldbuße zu bewegen oder gar einen Freispruch zu erreichen. Die Hauptverhandlung verursacht neue Kosten, die Sie bei einer Verurteilung zu tragen haben. Insofern wäre aus Kostengründen die Rücknahme des Einspruchs überlegenswert.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5096
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich bitte nur um Beantwortung, sofern es für mich keine weiteren Kosten verursacht:

Wenn ich diese o. g. Strafe nun doch bezahle, schreibt das AG, daß ich die Kosten des Verfahrens und ihre Auslagen zu tragen habe. Was muß ich da noch bezahlen? Ich finde mich schon sehr ungerecht behandelt, in diesem angeblich demokratischen Staat, indem uns die Demokratie beherrscht, und nicht wier die Demokratie.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Ich hatte nach den Kosten gefragt, und eigentlich um eine detalierte Antwort gebeten. Wie hoch sind die Kosten des Verfahrens und ihre auslagen, sofern ich den Strafbefehl bezahl (400.00 €) und den Einspruch noch vor dem Hauptverhandlungstermin zurücknehme?
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

wenn Sie den Einspruch zurücknehmen, wird dieser rechtskräftig und die Strafe muss von Ihnen gezahlt werden. Zudem tragen Sie dies dahin angefallenen Kosten, die allerdings geringer sind als die bei Durchführung der Hauptverhandlung. Die Kosten für den kzeptierten Strafbefehl liegen bei ca. 60 EUR.

Für die Beantwortung der Anfrage haben Sie einen Betrag von ca. 40 EUR angesetzt. Weitere Kosten entstehen nicht, auch bei eventuellen weiteren Nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Grass,

schlußletztendlich nochmals eine Frage, was würden Sie an meiner Stelle tun. Bezahlen oder auf Recht bei der Hauptverhandlung hoffen? Hat die Bezahlung der Strafe und somit Anerkennung des Tatvorwurfes (Beleidigung) einfluß auf meinen beruflichen Werdegang? Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

man sollte immer auf das Recht hoffen, allerdings klaffen Recht und Gerechtigkeit oftmals auseineinder. Entscheidend für den Ausgang einer Haupvrhandlung wird die Aussage der Zeugen sein. Meist ist damit zu rechnen, dass Zeugen, die gleichzeitig die Geschädigten sind, nicht zugunsten des Angeklagten aussagen. Man müsste in einem solchen Fall es schaffen, den Zeugen als unglaubwürdig hinzustellen und somit zumindest ein Zweifel für den Angeklagten erreichen. Dies ist allrdings erfahrungsgemäß schwierig.

Wenn es Ihnen "wert" ist ggf. an Kosten statt 60 EUR ca. 200 EUr zu investieren, würde ich die Hauptverhandlung anstreben.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Grass.

Vielen Dank für Ihre seriösen Antworten und für Ihre schnelle Hilfe. Sie hat mir sehr in meiner Entscheidungsfindung weitergeholfen. Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

ich wünsche Ihnen viel Erfolg und einen schönen Abend.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

danke.

Bis zum nächsten Mal, so ist das eben, wenn man selbständig ist und erfolgreich sein möchte. :) Sie wissen ja was ich meine.

Mit freundlichem Gruß

Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

man muss versuchen, dass Beste aus jeder Situation zu machen. Leider gibt es zwar Recht, aber meistens entspricht dieses eben nicht der Gerechtigkeit. Viel Erfolg !

Mit freundlichen Grüßen
Ra Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

sorry, daß ich jetzt erst schreibe, hatte viel zu tun. Mir ist zu "unserem" Sachverhalt noch eine Frage eingefallen: In welchem Zeitraum muß ich meinen einspruch zurückgenommen haben? Ich habe am 5.9.2011, 10.30 Uhr, Gerichtstermin zur Hauptverhandlung, habe um Verschiebung gebeten, bisher ohne Antwort. Ist das normal? Ich habe mich nun entschlossen, den einspruch zurückzunehmen, und aus kostengründen meine Strafe zu bezahlen. Ich habe mir allerdings vorgenommen, diesen Einspruch zwischen 6.30 Uhr und 10.00 Uhr per Fax zurückzunehmen. Geht das? Bleiben die Kosten bei ca. 60.00 € wie Sie oben schon anmerkten?

Mit freundlichem Gruß


Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

grundsätzlich önnen Sie zu jedem Zeitpunkt vor der Hauptverhandlung den Einspruch zurücknehmen. Je näher an der Hauptverhandlung desto größer allerdings das Risiko, dass die Zeugen nicht mehr rechtzeiti abgeladen werden können und somit Zeugengebühren entstehen, die letztlich Ihnen zr Last gelegt werden.

Sie können auch den Einspruch per Fax zurücknehmen (unbedingt auf die Unterschrift achten). Wenn Sie dies am Tag der Hauptverhandlung tun, werden die genannten Kosten unvermeidlich sein.

Die Kosten von 60 EUR sind die Strafbefehlskosten. Höhere Gerichtskosten entstehen nur durch die Hauptverhandlung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau RA Grass,

was bedeutet für mich rechtzeitig? Eine Woche vorher, oder zwei Tage vorher? Warum antwortet das Gericht nicht auf meine Frage bezüglich der Bitte um einer Terminverschiebung, die ich schon vor ca. zwei Wochen gestellt habe?

Mit freundlichem Gruß


Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schumann,

ich schätze, dass das Gericht mindestes 2 - 3 Tage benötigt, um die Zeugen abzuladen. Also sollte eine rechtzeitige Rücknahme mindestns 3 Tage vor dem Termin erfolgen.

Warum auf die Terminsverlegung nicht reagiert wird, lässt sich pauschal nicht beantworten. Dies könnte an der aktuellen Urlaubszeit liegen oder daran, dass der Termin noch relativ in weitere Ferne liegt. Wenn Sie Klarheit haben wollen, rufen Sie einfach bei der Geschäftstelle an.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

vielen Dank für Ihre Auskunf.

Mit freundlichem Gruß


Elke Schumann
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nichts zu danke !

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