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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16436
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Abend ich habe eine frage zu einen nach meiner meinung

Kundenfrage

Guten Abend ich habe eine frage zu einen nach meiner meinung erschlichenen handyvertrag mein sohn nahm am 21.5.11 am hbg.hauptbahnhof an einer umfrage und bedarfsanalyse zur nutzung seines handytarif teil in dem er leider auch seine unterschrift auf das beratungsprotokoll und einen vertrag das angeblich vier mal.am 27.7.11 bekam er von vodafon einen brief in dem sie ihn willkommen heissen am28.7.ein brief mit einer sperrung durch vodafon und am 30.7.11 ein billiges handy,worauf ich für meinen sohn mich mit vodafon und der firma g-mobilestores per mail in verbindung setzte und diesen wiedersprach vodafon möchte diesen sachverhalt mit der firma klären mir gegegen über besteht die firma auf den für mich erschlichenen vertrag auch wenn er einen auftrag für vodafon unterschrieben hat so sind nach so genannten wiederruffrist weitere 49 tage vergangen,das handy habe ich am 1.8.11 zurück geschickt heute bekam er eine rechnug über retouregebühr und den hinweis das sie das paket einlagern und diese kosten berechnen meine frage nun an Sie ist so ein vorgehen ( vertrag) gültig oder sollte man einen anwalt nehmen da die firma auch nach mehreren mails immer noch der meinung ist das der vertrag rechtens ist.vielen dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Ist der Sohn minderjährig ?




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
nein
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


es gilt im deutschen Recht der Grundsatz, dass Verträge einzuhalten sind.

Eine Ausnahme besteht nur bei gewissen Verträgen ( Fernabsatzgeschäft , Haustürgeschäft ) und dann, wenn sich der Vertragsschließende im Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags über wesentliche Umstände geirrt hat, wenn er getaäuscht oder bedroht wurde, und ohne den Irrtum , die Täuschung oder Drohung den Vertrag nicht abgeschlossen hätte.


Wenn sich Ihr Sohn in dem Augenblick als er unterschrieb nicht bewusst war, dass er einen Vertrag schloss, oder wenn er getäuscht wurde, oder sich über den Inhalt irrte, besteht die Möglichkeit, diesen Vertrag anzufechten und somit die Wirksamkeit zu beseitigen.


Der Vertrag wird dann von Anfang an unwirksam.


Die Anfechtung muss unverzüglich gegenüber dem Vertragspartner erklärt werden.


Man kann die Widerrufserklärung gegebenenfalls als Anfechtung deuten.


Im Falle der Täuschung hat man ein Jahr Zeit.



Wenn keine der oben genannten Gründe gegeben sind, ist der Vertrag leider wirksam





mfgie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht





Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank








Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.




Wenn Sie keine Fragen mehr haben bitte ich um Akzeptierung

Danke

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