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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, meine Tochter (im Oktober wird sie 14) m chte gerne

Kundenfrage

Hallo,
meine Tochter (im Oktober wird sie 14) möchte gerne zu ihrer Tante ziehen, wir kommen im Moment nicht so recht miteinander klar. Ich bin damit einverstanden, jedoch ihr Vater (wir haben gemeinsames Sorgerecht und leben seit 6 Jahren voneinander getrennt) legt hierzu sein veto ein, ist absolut nicht damit einverstanden.
Welche Möglichkeit gibt es nun für Sarah - unsere Tochter - dies für sich durchzusetzen.?
Vielen Dank :-)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Sie haben hier schon das richtige Stichwort genannt.

 

Da sie beide nach ihrer Schilderung hier das gemeinsame Sorgerecht als Eltern haben, haben sie auch beide das so genannte Aufenthaltsbestimmungsrecht.

 

Wie der Name schon sagt wird durch dieses Recht dem sorgerechtsberechtigten Elternteil (hier also beiden Eltern) die Möglichkeit gegeben über den Aufenthaltsort des Kindes (also soll es beispielsweise bei der Mutter, bei dem Vater oder wie in ihrem Fall bei der Tante leben), zu entscheiden.

 

Sie müssten sich hier schon einig werden.

 

Sofern eine Einigung nicht möglich ist, sollten Sie das zuständige Jugendamt um Unterstützung bitten. Das Jugendamt müsste dann zwischen ihnen und dem Kindesvater vermitteln und gegebenenfalls dabei behilflich sein herauszufinden, welche Lösung für das Wohl des Kindes am besten ist.

 

Dieses ist auch das maßgebliche Stichwort, nämlich das Kindeswohl.

 

Sofern nämlich auch mithilfe des Jugendamtes eine einvernehmliche Lösung nicht herbeizuführen ist, könnte/müsste letztendlich das zuständige Familiengericht auf Antrag über diese Frage entscheiden.

 

Sollte es soweit kommen, sollten Sie sich unbedingt von einem Fachanwalt für Familienrecht vor Ort unterstützen lassen.

 

Das Familiengericht wird dann insbesondere prüfen, welche Lösung für das Kindeswohl am besten ist beziehungsweise ob die Lösung mit der Tante zum Wohle des Kindes möglich ist.










Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 140240 o. 140241





Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
..ist es denn nicht so, dass meine Tochter mit 14 Jahren schon so eine Art Mibestimmungsrecht hat??
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

In erster Linie haben wie bereits gesagt die sorgerechtsberechtigten Eltern über diese Frage zu entscheiden.

Sofern es zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte, würde das Gericht voraussichtlich auch ihre Tochter hierzu befragen, um sich ein Bild davon zu machen, um welche Persone es geht (also ihre Tochter) und was zum Wohle des Kindes die am besten wäre.

Ein echtes Mitbestimmungsrecht hat ihre Tochter aber leider nicht.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
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Fax.0471/140244

Tel. 140240 o. 140241


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