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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Sohn hat die 8. Klasse Realschule beendet. W hrend der

Beantwortete Frage:

Mein Sohn hat die 8. Klasse Realschule beendet. Während der 8. Klasse hatte er einen Unterrichtsausschluß, der auf Grund von diversen "Vergehen" wie Kaugummi kauen, eingschaltetes Handy, Hausaufgaben vergessen etc. gegeben wurde. Ich habe dagegen Widerspruch eingelegt, der bis Heute nicht schriftlich beantwortet wurde. Es kam lediglich zu einem erfolglosen Gespräch mit dem Kondirektor. Aber erst auf Grund meines Widerspruchs. Vorher wurde ich nicht gehört. Der Unterrichtsausschluß wurde vollzogen.
Drei Tage vor Schuljahresschluß bekam mein Sohn einen Verweis für eine Sache, die er nicht begangen hat. Das wurde auch von anderen Schülern bestätigt. Mit dem Verweis wurde angedroht, dass bei der nächsten Ordnungsmaßnahme die Schulentlassung droht.
Ich versuchte darauf hin mit dem Klassenlehrer zu reden, der sehr unveschämt wurde.
Heute wollte mein Sohn noch mal im beisein der Vertrauenslehrerin mit den btreffenden Lehrer sprechen. Das Gespräch wurde abgeblockt. Die Vertrauenslehrerin hat meinem Sohn lediglich nahe gelegt, dass er die Schule wechseln soll. Das ziehen wir jetzt tatsächlich in Betracht. Ist durch den Unterrichtsausschluß ein Problem zu erwarten?
Wie sollen wir uns am Besten verhalten??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Die Sache mit dem Unterrichtsausschluss sollte jedenfalls nicht so im Raum stehen gelassen werden. Der Unterrichtausschluss könnte nämlich im schlimmsten Fall dazu führen, dass die neue Schule dieses als Argument nehmen wird, um ihren Sohn gegebenenfalls abzulehnen.

 

Daher sollte dieses " Argument" bereits im Vorfeld frühestmöglich aus dem Weg geschafft werden.

 

nach ihrer Schilderung kann ich keine hinreichenden Gründe für einen Unterrichtausschluss erkennen. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben sie Widerspruch eingelegt. Insoweit haben sie schon vollkommen richtig reagiert.

 

Das Gesetz gibt im Wege einer so genannten Untätigkeitsklage die Möglichkeit, eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen, also die Behörde dazu zu zwingen über das Gericht, den Antrag zu bescheiden.

 

Hauptvoraussetzung hierfür ist, dass die Behörden mindestens drei Monate lang untätig geblieben ist.

 

Bevor aber der gerichtliche Weg gewählt wird, sollte zunächst außergerichtlich agiert werden. Hier wäre zunächst denkbar, die Behörde zusammen mit einem im Verwaltungsrecht/Schulrecht tätigen Kollegen vor Ort zur Stellungnahme beziehungsweise Bescheidung über den Widerspruch aufzufordern.

 

Parallel hierzu könnte gegebenenfalls eine Dienstaufsichtsbeschwerde zur nächsthöheren Schulbehörde getätigt werden.

 

Um es also im Ergebnis zusammenzufassen, sollten Sie die Sache nicht auf sich beruhen lassen und sollten schnellstmöglich einen im Verwaltungsrecht/Schulrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der abschließenden Klärung der Sach- und Rechtslage und anschließend der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen ihres Sohnes gegenüber der Schule beauftragen.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244





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