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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3193
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren , mit Datum 18.07.2011 hat

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren ,

mit Datum 18.07.2011 hat das FA-LB mich im Zuge einer Umbuchung von Steuerrückerstattungen auf Steuerschulden aus 1999 von einer Nachforderungsliste zu meiner Privat-Insolvenz, eröffnet am 19.11.2007 , in Kenntnis gesetzt. Ich habe weder von der Träuhänderin, noch vom AG noch vom FA zuvor eine Nachricht über diese Nachforderungen erhalten. Nunmehr habe ich mein Widerrspruchsrecht gegen die unberechtigte Forderungen des FA verloren. ( Verfristet ) Mit Beschluss v. 31.01.2008 des AG -LB wurde die Forderungsprüfung in die Insolvenztabelle Nr.1-4 eingetragen und geschlossen. Diese Insolvenztabelle wurde mir von der Treuhänderin zugesandt.
Weitere Forderungen , bzw. Änderungen einer Insolvenztabelle habe ich nie erhalten.

Frage : Da kann doch was nicht korrekt abgeleaufen sein. Ihrgend jemand muß mich doch zum Zeitpunkt der Einreichung durch das FA über diese Nachforderungen des FA informieren ? Wie soll ich denn wissen , dass das FA noch forderungen zur Insolvenz beantragt hat u. ich eventuell Einsicht in die Unbterlagen bei Gericht vwahrnehmen kann.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hierfür ist der Treuhänder bzw. das Gericht verantwortlich. Der Treuhänder muss Ihnen die aktuellen Forderungsaufstellungen mitteilen und ggf. auch, wenn neue Forderungen geltend gemacht werden. Zudem hätte das Finanzamt grds. auch an Sie entsprechende Bescheide versenden müssen, da ja schließlich Sie betroffen sind. Ggf. können Sie hier weiterhin Rechtsbehelfe geltend machen, möglicherweise auch über die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Sie müssen jedoch ab Kenntnis der Forderung die normale Frist (zumeist 1 Monat) jedoch einhalten.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung (grünes Feld).

Viele Grüße
Rechtsanwalt Christian Joachim und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bei wem ! muss ich eventuell die Widereinsetzung in den vorigen Stand einreichen ?
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für die Akzeptierung!

Sie müssen den Rechtsbehelf (hier wohl Einspruch gegen den Nachforderungsbescheid) und die Wiedereinsetzung beim FA einreichen und zwar innerhalb der Monatsfrist ab Zugang, bzw. Kenntnis.

Dien Wiedereinsetzungantrag müssen Sie begründen und darlegen, warum Sie den Einspruch nicht fristgerecht haben einlegen können.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung, viele Grüße.