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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16562
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe meinem Ex-Partener die vergangenen 7 Jahre mein Auto

Kundenfrage

Ich habe meinem Ex-Partener die vergangenen 7 Jahre mein Auto mit zur Verfügung gestellt. Er hat dadurch enorme Kosten eingespart, mir aber nie etwas angeboten. Jetzt habe ich ihm eine Rechnung aufgetan und fordere Geld für die Nutzung der Jahre. Er weigert sich mit der Begründung, dass hätte ich vorher sagen müssen. Habe ich auch getan, immer mal wieder, wurde aber nie enrst genommen und von mir leider auch nie durchgesetzt. Habe ich irgendeine gesetzliche Grundlage, um im nach hinein etwas geltend zu machen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Leider nein.


Bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gilt das sog. Verrechnungsverbot.


Dieses bedagt, dass persönliche und wirtschaftliche Leistungen nicht gegeneinander aufgerechnet werden dürfen.

Der eine Partner, der Leistungen erbracht hat, die dem Zusammenleben der Partnber dienten, hat gegen den anderen daher von krassen Ausnahmefällen abgesehen ( Schenkung bleibender Werte wie ZB Immobilien) keinen Ausgleichsanspruch.

Das ist ständige Rechtsprechung und wird damit begründet, dass eine nichteheliche Lebensgemeinschaft als prägendes Merkmal die Unverbindlichkeit hat.




Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft erteilen zu können.


Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Vielen Dank





Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ergänzend möchte ich noch fragen, ob es bei dem Ergebnis einen Unterschied macht, dass wir ein gemeinsames Kind haben?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

das gemeinsame Kind begründet Unterhaltspflichten Ihnen und dem Kind gegenüber, ändert aber leider am Verechnugnsverbot nichts.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke, dass hatte ich befürchtet. Damit sind meine Fragen beantwortet.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es tut mir sehr leid.


Ihnen trotzdem einen schönen Tag und alles Gute

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