So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Es handelt sich darum, dass ich eine GmbH habe, die laut Gesellschafterbeschluss

Kundenfrage

Es handelt sich darum, dass ich eine GmbH habe, die laut Gesellschafterbeschluss zum 01.08.2011 liquidiert wird. Ich möchte das Stammkapital in Höhe von 25.000 Euro nicht ein Jahr auf dem Girokonto der GmbH "nutzlos" liegen lassen. Es ist hunderprozentig sicher, dass sich kein Gläubiger in dem Sperrjahr melden wird, da die Gesellschaft keinerlei Verbindlichkeiten egal welcher Art hat.
Ich möchte folglich die 25.000 Euro entnehmen, die zurzeit auf dem Girokonto liegen. Das Finanzamt hat auch alle Verbindlichkeiten bereits abgebucht.
Was würde passieren, wenn ich dieses Kapital an mich und den Mitgesellschafter nach Anteilen überweise?
Gibt es eine Möglichkeit auf Umwegen dieses Kapital sonst aus der GmbH zu entnehmen bevor das Sperrjahr rum ist?

Ich bedanke XXXXX XXXXX eine schnelle und verständliche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

U.Boneß
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Nein, diese Möglichkeit sehe ich leider nicht.

Das Problem ist nämlich, dass diese Rückzahlung eine verbotene Einlagerückzahlung darstellen würde, die solange nicht zulässig ist, wie die Gesellschaft besteht.

Mit anderen Worten: Solange die GmbH existiert (was solange der Fall ist , bis diese ordnungsgmäß liquidiert ist), muss das Stammkapital in der Gesellschaft belassen werden.

Dieses ist zwingendes GmbH-Recht.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241













Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Was würde passieren, wenn ich einen Teil trotzdem entnehme? Was für Konsequenzen hätte das für mich?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Dieses hätte zur Folge, dass Sie sich sowohl gegenüber der Gesellschaft sowie gegenüber eventuellen Gläubigern schadensersatzpflichtig machen würden.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das hieße, ich müsste dann für eventuelle Forderungen, die nicht mehr über das Stammkapital abgedeckt wären persönlich aufkommen?

Wäre das die einzige Konsequenz? Oder müsste ich auch mit einer Strafe von Seiten einer Behörde rechnen? z. B. Gewerbeunterlassungsklage oder schlimmeres?

 

Schöne Grüße an die Nordsee ( haben eine Zeit in HH gelebt...sehr schön )

 

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Sie haben den Umfang der Haftung schon vollkommen zutreffend dargestellt.

Je nach Einzelfall könnte dieses Verhalten sogar als versuchte Unterschlagung gewertet werden. Ich muss Ihnen leider dringend hiervon abraten.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241


Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz