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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Scheidungsverfahren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einem Scheidungsverfahren konnte der gegnerischen Anwältin vorsätzlicher Betrug zum Vorteil ihrer Mandantin nachgewiesen werden, was zur Strafanzeige gebracht wurde, die noch anhängig ist.

Meine Frage:
Kann diese Anwältin ihre Mandantin überhaupt noch rechtlich vertreten und ist diese v.a. vor Gericht bis Abschluss des Strafverfahrens überhaupt noch opportun, glaubwürdig und zugelassen?

Vielen Dank.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre erneute Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Sofern die Kollegen ordnungsgemäß bevollmächtigt ist, kann sie auch ihre Mandantin noch weiterhin rechtlich vertreten.


Etwas anderes würde unter Umständen nur dann gelten, wenn die Kollegin etwa mit der Mandantin gemeinsame Sache gemacht hätte in strafrechtlicher Hinsicht.

 

 

Dieses kann ich nach ihrer Schilderung aber nicht erkennen, so dass es bei dem Grundsatz bleibt, dass die Kollegin so lange die Mandantin vor Gericht vertreten kann, wie sie in diesem Umfang auch von ihr ordnungsgemäß bevollmächtigt worden ist.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241




Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla,

zufrieden bin ich mit Ihrer Antwort nicht. Ich hatte nicht irgendeinen Betrug der Anwältin genannt, sondern einen Betrug im laufenden Verfahren zum Vorteil deren Mandantin. Von daher meine ich, mich treffend ausgedrückt zu haben.
Daher bitte ich Ihre Ausführungen zu der "...gemeinsamen Sache" zu ergänzen und mit
rechtlichen bezügen (Gesetze, Paragraphen...) zu benennen. Mir ist dieses Anliegen sehr wichtig. Vielen Dank.

J.Hewerer
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Auch wenn die Kollegin weiß, dass hier ein Betrug vorliegt, darf Sie Ihre Mandanten grundsätzlich vertreten.

Sonst würde es auch keine Strafverteidigung geben können.

Andersherum, wenn die Rechtsanwältin Beihilfe oder sogar eine Mittäterschaft in Bezug auf einen Betrug zu Gunsten ihrer Mandantin begeht,würde sich die Rechtsanwältin sogar selber strafbar machen.

Hierdurch würde zwar auch die Vollmacht nicht direkt erlöschen, die Rechtsanwältin dürfte aber aus berufsrechtlichen Gründen einen solchen Auftrag nicht ausführen.

Es würde hier meines Erachtens nicht notwendig sein,an dieser Stelle spezielle berufsrechtliche Regelungen aufzuführen, dass ein elementarer Grundsatz ist dass sich ein Rechtsanwalt ehrenvoll und standesgemäß verhalten muss und nicht zu Gunsten oder sogar zusammen mit seinem Mandanten Straftaten begehen darf.

Die erste Anlaufstelle wäre hier meines Erachtens die zuständige Rechtsanwaltskammer, die zweite die zuständige Staatsanwaltschaft.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, ich merke ich bekomme keine verwendbaren Antworten.
Ich bat eben konkret um Rechtsbezüge (Gesetze, Paragraphen...), die für diesen Fall, dem Betrug durch die Anwältin, und für nichts anderes zutreffen. Leider erhielt ich wieder nur allgemeine Aussagen.

Ich kann daher Ihre Rechtsauskunft nicht akzeptieren. Auf Wiedersehen.

J.Hewerer
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Der Betrug ist in § 263 StGB geregelt.

Einen speziellen Paragraphen "Betrug durch oder mit Anwälten" gibt es nicht.

Die Frage ist einzig und allein ob ein Betrug vorliegt oder nicht und nicht ob der Betrüger oder Mittäter Rechtsanwalt ist oder einen sonstigen Beruf ausführt. Es gilt nämlich für alle das gleiche (Straf-)Recht.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und möchte Sie höflich um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241