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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Wie kommt man zu einem ehrenamtl. Betreuer/in Mu die zu

Kundenfrage

Wie kommt man zu einem ehrenamtl. Betreuer/in? Muß die zu betreuende Person etwa entmündigt werden bzw. sein? Meine Schwester benötigt jemand, der/die ihre Bank- und Behördendinge regelt und ggf. jemand, der/die auch erkennt, wann eine pflegerische Betreuung notwendig wird. Es besteht eine fortschreitende Alzheimererkrankung.
Vielen Dank XXXXX XXXXX
I. Rudloff
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Betreuung einer Person muss beim Amtsgericht beantragt werden.

Der Antrag / die Anregung kann formlos schriftlich oder mündlich bei der Geschäftsstelle der zuständigen Betreuungsabteilung (Amtsgericht) erfolgen. Zur Entscheidung über den Antrag / die Anregung benötigt das Gericht ein ärztliches Attest oder Gutachten. Falls Sie kein Attest (z. B. ausgestellt vom Hausarzt) einreichen können oder die von Ihnen vorgelegten Unterlagen zur Entscheidung durch das Gericht nicht ausreichen, bestellt das Gericht ggf. einen Gutachter.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da ich kein BGB besitze,interpretieren Sie mir doch bitte kurz die Bedeutung des

§ 1896 BGB

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
§ 1896
Voraussetzungen


(1) Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer. Den Antrag kann auch ein Geschäftsunfähiger stellen. Soweit der Volljährige auf Grund einer körperlichen Behinderung seine Angelegenheiten nicht besorgen kann, darf der Betreuer nur auf Antrag des Volljährigen bestellt werden, es sei denn, dass dieser seinen Willen nicht kundtun kann.

(1a) Gegen den freien Willen des Volljährigen darf ein Betreuer nicht bestellt werden.

(2) Ein Betreuer darf nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist. Die Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten des Volljährigen durch einen Bevollmächtigten, der nicht zu den in § 1897 Abs. 3 bezeichneten Personen gehört, oder durch andere Hilfen, bei denen kein gesetzlicher Vertreter bestellt wird, ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können.

(3) Als Aufgabenkreis kann auch die Geltendmachung von Rechten des Betreuten gegenüber seinem Bevollmächtigten bestimmt werden.

(4) Die Entscheidung über den Fernmeldeverkehr des Betreuten und über die Entgegennahme, das Öffnen und das Anhalten seiner Post werden vom Aufgabenkreis des Betreuers nur dann erfasst, wenn das Gericht dies ausdrücklich angeordnet hat.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX Schwerin, es wird noch auf einen Personenkreis Bezug genommen, der nicht zu den in § 1897 Abs. 3 bezeichneten Personen gehört. Welche

Personen wären das?

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Rudloff

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
§ 1897 (3) Wer zu einer Anstalt, einem Heim oder einer sonstigen Einrichtung, in welcher der Volljährige untergebracht ist oder wohnt, in einem Abhängigkeitsverhältnis oder in einer anderen engen Beziehung steht, darf nicht zum Betreuer bestellt werden.
raschwerin und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
SmileD a n k e
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern.

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