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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6170
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Email habe ich gestern

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Email habe ich gestern erhalten. Ich wohne seit 02/2010 nicht mehr unter der angegebenen Adresse und habe auch nie irgendeine Dienstleistung/Ware erhalten (müßte ja dann auch logischerweise an die 'alte/falsche' Adresse gegangen sein. Wie soll ich mich verhalten? Mit freundlichen Grüßen********************************** Frau
Vorab per E-Mail Hamburg, 15.07.2011 / APIE Az.: PL1159905 Forderung der PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie. S.C.A. Paypal-Kundennummer: 1640865658594933338 Ihre E-Mailadresse:[email protected] Sehr geehrte Frau , wir zeigen an, dass wir die PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, vertreten. Diese hat uns mitgeteilt, dass Sie einen Betrag in Höhe von EUR 109,90 schulden und sich mit dem Ausgleich dieses Betrages in Verzug befinden. Die geltend gemachte Forderung beruht auf der offenen Forderung aus Ihrem oben genannten Paypal-Konto. Obwohl unsere Mandantin Sie per E-Mail über den ausstehenden Negativsaldo informierte, haben Sie die Forderung bis heute nicht bezahlt. Aus diesem Grund sind wir mit der Geltendmachung der nachstehend aufgeführten Forderung beauftragt worden. Aufgrund Ihres Zahlungsverzuges sind Sie verpflichtet, auch die Kosten unserer Inanspruchnahme sowie die weiteren Verzugskosten zu tragen. Wir fordern Sie daher auf, den Gesamtbetrag von EUR 169,41 sofort, spätestens bis 21.07.2011 auf unser Anwaltskonto: XXXXX XXXXX BLZ 20050550, Konto XXXXXXXXXX zu zahlen oder uns eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Die Einzugsermächtigung erteilen Sie uns formlos durch die Mitteilung Ihrer Bankverbindung. Entweder - per Antwort auf diese Mail unter Angabe Ihrer Bankverbindung oder - telefonisch kostenfrei unter 0800 /(NNN) NNN-NNNNoder - über https://www.serviceportal.ksp.de/de/mitteilung-hinterlassen/ Die geltend gemachte Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen: HauptforderungEUR109,90 VerzugszinsenEUR0,51 vorgerichtl. KostenEUR20,00 Gebühr * in Höhe vonEUR32,50 AuslagenpauschaleEUR6,50 -------------------- GesamtbetragEUR169,41 Sollten wir keinen fristgerechten Zahlungseingang bzw. keine Einzugsermächtigung vorliegen haben, werden wir unserer Mandantin empfehlen, Weiterungen und auch gerichtliche Schritte gegen Sie einzuleiten. Hierdurch würden erhebliche zusätzliche Kosten entstehen, welche bei erfolgreicher Geltendmachung von Ihnen zu tragen wären. Zahlen Sie also jetzt, um sich diese Mehrkosten zu ersparen! Eine Nutzung Ihres Paypal-Kontos kommt nur in Betracht, sofern Sie die Gesamtforderung in Höhe von EUR 169,41 zum Ausgleich bringen und die derzeitige Sperrung Ihres Kontos ausschließlich auf Ihren Zahlungsverzug zurückzuführen ist. Wir haben Ihnen dieses Schreiben ebenfalls per Post an die im Adressfeld aufgeführte Anschrift übersandt. Sofern Ihr Name oder Ihre Anschrift nicht mehr aktuell sind, so informieren Sie uns hierüber. Wenn Sie Fragen zu dieser Forderung haben, erreichen Sie uns unter der kostenlosen Rufnummer 0800 /(NNN) NNN-NNNN(montags - donnerstags von 08:00 - 19:00 Uhr sowie freitags von 08:00 - 18:00 Uhr). Im Internet finden Sie uns unter www.serviceportal.ksp.de. Hier können Sie uns über das Kontaktformular oder per E-Mail kontaktieren oder mit uns chatten. Mit freundlichen Grüßen KSP Rechtsanwälte Dieses Schreiben ist maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig. * Verzugsschadensersatz: Gemäß §§ 2, 13 f. RVG i.V.m. Nr. 2300, 7002 VV RVG KSP
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Kundin

um eine Zahlung von Ihnen verlangen zu können, muss eine Leistung vorausgegangen sein. Wenn Sie erklären, dass eine solche von Ihnen nicht in Anspruch genommen wurde, könnte es sich um eine "Abzocke" handeln.

Fordern Sie schriftlich den Anspruchsteller auf, Ihnen den Vertragsschluss nachzuweisen durch Übersendung eines Dokumentes, auf dem Ihre Unterschrift verzeichnet ist. Nur bei erfolgreichem Nachweis eines Vertragsschlusses wäre die Forderung berechtigt.

Widerrufen Sie einen vermeintlichen vertrag vororglich und erklären zudem die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Versende Sie das Schreiben zum Nachweis per Einschreiben.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.


Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Nachfragen ? Ansonsten wird um Akzeptierung und Bewertung gebeten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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