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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Habe als Maklerb ro mit einen Kaufinteressenten einen Maufinteressent

Kundenfrage

Habe als Maklerbüro mit einen Kaufinteressenten einen Maufinteressent - Makler - Vertrag
abgeschlosen mit Provisionszahlung. Der Kunde organisiert mit der Übergabe von schrankfertigen Unterlagen seine Finanzierung mit Erfolg. Dem Kunde wurden alle Bedingungen zum Kauf der Immobilie erfüllt. Der Kunde wurde von A bis Z über einen Freien
Verkauf und über die Zwangversteigerung informiert. Der Kunde hat den Termin der Zwangsversteigerung besucht und hat sie ersteigert.
Ich habe den Kunden eine Rechnung ertellt mit den ortüblichen Provisionsatz.
Der Kunde weigert sich über einen Rechtsanwalt die erbrachten Leistungen zu zahlen.
Wer hat hier Recht?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Erwerb eines vom Makler benannten Objekts im Wege der Zwangsversteigerung begründet leider keinen Provisionsanspruch.
§ 652 BGB gibt nur einen Provisionsanspruch, wenn infolge der Maklertätigkeit ein Vertrag zustande kommt.

Im Falle der Zwangsversteigerung fehlt es leider an diesem Hauptvertrag, denn der Zuschlag im Zwangsversteigerungstermin ist ein hoheitlicher Akt, durch den kein privatrechtliches Vertragsverhältnis begründet wird.

Dies gilt auch für die Nachweistätigkeit des Maklers. Ein Nachweis begründet nur dann einen Provisionsanspruch des Maklers, wenn er den Kunden in die Lage versetzt in konkrete Verhandlungen über den von ihm angestrebten Hauptvertrag einzutreten.

Solche Verhandlungen gibt es im Zwangsversteigerungsverfahren nicht mehr. Der Eigentümer des Grundstücks kann nicht mehr (Beschlagnahme) der Rechtspfleger darf nicht verhandeln (BGH Urteil vom 04.07.1990).

Ich bedaure Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt