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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe eine 2-Zimmer Wohnung 60 qm vermietet! Heute habe

Kundenfrage

Ich habe eine 2-Zimmer Wohnung 60 qm vermietet! Heute habe ich erfahren, dass meine Mieterin ihre Tochter mit einziehen lassen will. Angeblich möchte Sie mit der Tochter einen Untermietvertrag abschließen, so dass diese Wohngeld bzw. Mietzuschuss bei der Behörde beantragen kann.
Meine Fragen:
Muss mich meine Vermieterin, da es sich um ihre Tochter handelt - überhaupt um Erlaubnis fragen?
Was muss ich als Vermieterin beachten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Bei einer Gebrauchsüberlassung an Dritte nach § 540 BGB benötigt die Mieterin Ihre Zustimmung.

Die Erteilung dieser Zustimmung steht in Ihrem Ermessen. Allerdings steht dem Mieter bei Verweigerung dieser Zustimmung ein Kündigungsrecht zu.

Die Überlassung nach § 540 BGB meint die Überlassung der gesamten Wohnung zur Untermiete.

Nach § 553 BGB hat die Mieterin jedoch einen Anspruch auf Erteilung der Untermieterlaubnis wenn nur ein Teil der Wohnung untervermietet wurde und die Mieterin ein berechtigtes Interesse nachweist. Sie dagegen können die Zustimmung nur im Ausnahmefall verweigern, wenn eine Überbelegung vorliegt (hier nein) oder wenn wichtige Gründe in der Person des Untermieters vorliegen (Störung des Hausfriedens,...)

Also Sie müssen als erstes darauf achten was untervermietet wird: Ein Teil der Wohnung oder die gesamte Wohnung. Im letzteren Fall können Sie die Zustimmung verweigern, im ersteren nur im Ausnahmefall.


Sie können weiter überlegen, die Zustimmung zur Untervermietung von einer angemessenen Erhöhung des Mietzinses abhängig zu machen (20 % der Untermiete oder 40 EUR Mietzuschlag werden als angemessen erachtet.

Daher sollten Sie sich den Untermietvertrag zeigen lassen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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