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Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2266
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
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Anja Merkel ist jetzt online.

Sehr geehrte Daen und Herren, ich bin seit 1993 als Diplom-Sozialp dagogin

Kundenfrage

Sehr geehrte Daen und Herren,
ich bin seit 1993 als Diplom-Sozialpädagogin mit der Zusatzqualifikation staatl anerkannte Heilpädagogin an einer Grundschule in NRW tätig.
Wird meine Zusatzqualifikation, die in der Diagnostik und Förderung von entwicklungsverzögerten Schülern sehr wichtig ist, im neuen Schulgesetz endlich in der Einstufung TVL berücksichtigt und vergütet ?
Sind Diplom-Sozialpädagogen endlich laufbahnberechtigt?
Fällt die Berufsbezeichnung "sozialpädagogische Fachkraft" (ich bin im Besitz eines Hochschul-Bachelor-Abschlusse), daher keine "Fachkraft" endlich weg?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.

Zunächst regelt das Schulgesetz nicht Ihre Vergütung. Sind Sie an einer staatlichen Schule angestellt, unterliegen Sie dem TVL. Unterschiede zwischen den Abschlüssen z.B. Staatsexamen, Magister, Bachelor, Master zeigen sich in der jeweiligen Eingruppierung innerhalb der Tabelle des TVL.

Ob Sie Laufbahnberechtigt sind, also verbeamtet werden können, hängt einerseits von Ihrem Abschluss und die Eingruppierung Ihres Berufes in den Rang des Dienstes. So kommen Sie mit einem Bachelorabschluss lediglich in den gehobenen Dienst. Mit einem Masterabschluss in den höhreren Dienst. Dies regelt das Bundesbeamtengesetz § 17. Wichtig ist daher, welchen Abschlüsse Sie haben, sprich in welche Kategorie der Abschluss heilpädagoge fällt. Andererseits muss natürlich die Stelle eine Beamtenstelle sein.

Der Titel sozialpädagogische Fachkraft ist in tat verwirrend und erscheint fehlerhaft. So wäre Sozialpädagoge (B.A.) die richtige akademische Bezeichnung.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren entsprechend vergüten.

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Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin