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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Frau hat f r f r knapp Euro 400,00 am 7.7.11 Kleidung

Kundenfrage

Meine Frau hat für für knapp Euro 400,00 am 7.7.11 Kleidung gekauft und mit Kreditkarte bezahlt. Zuhause hat sie dann festgestellt, daß ihr 3 Teile doch nicht gefielen und brachte diese Ware zurück. Die Rückgabe am 9.7.11 wurde akzeptiert. Das Geschäft weigert sich jedoch den Warenwert von Euro 317,00 durch Rücküberweisung, bzw. Stornierung beim Kreditkarteninstitut zurück zu zahlen.. Auch ein Barauszahlung wird abgelehnt. Man drückte Ihr stattdessen einen Gutschein über Euro 317,00 in die Hand.
Frage: Ist diese Verhaltensweise des Textilgeschäfts rechtens? Wie kommt meine Frau an
das Geld. Andere Produkte im Sortiment, die Ihr gefallen würden, hat das Geschäft nicht anzubieten.

P.Anczykowski
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Es gibt im deutschen Recht den Grundsatz, dass Verträge einzuhalten sind.


Das bedeutet, dass man an einen Vertrag grundsätzlich gebunden ist, es sei denn es greifen bestimmte verbraucherschützende Ausnahmevotschriften ein, der Vertragspartner hat sich bei der Abgabe des Angebots geirrt oder wurde getäuscht.

Ein weiterer Grund, einen Kauf rückgängig machen zu kömnen, ist, wenn die gekaufte Sache mangelhaft ist und der Käufer zweimal vergeblich zur Nachbesserung aufgefordert hat.


Ein weiterer Grund ist der Kauf auf Probe, also wenn vor Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart wird, dass der kaufgegenstand bei Nichtgefallen zurückgegeben werden kann.


In Ihrem Fall liegt ein solcher Ausnahmetatbestand nicht vor.


Wenn hier das Geschäft eine Rücknahme der Sachen akzeptiert hat und diese haben keinen Mangel erfolgt die Rücknahme rein aus Kulanz und es besteht keine rechtliche Verpflichtung dazu.

Aus diesem Grund besteht auch keine rechtliche Verpflichtung, Bargeld auszuzahlen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung


Danke




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für den großzügigen Bondus und Ihnen und Ihrer Frau alles Gute und nicht ärgern !