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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,in der Hoffnung,da Sie mir

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Hoffnung,daß Sie mir einen Verhaltenstip geben können,wende ich mich mit folgendem Problem an Sie :

Seit 2007 bin ich Selbständig, was, durch Nichtzahlung größerer Aufträge zu Zahlungsschwierigkeiten und mit Beschluß vom 12.04.2011 sogar bis hin zur Insolvenz führte.
Da finanzielle Ansprüche bis zum Eröffnungszeitpunkt ja automatisch mit zur Insolvenzmasse zählen,sind ja auch keine Pfändungen aus vorherigen Forderungen mehr möglich , bzw. Ansprüche müssen an meinen Insolvenzverwalter geschickt werden.
Nun habe ich das Problem,daß ich ein unterhaltspflichtiges Kind habe,dessen Unterhalt ich , aufgrund der schon erwähnten Zahlungsschwierigkeiten ebenfalls nicht zahlen konnte. Nun hat die Oma meines Kindes,die gleichzeitig auch erziehungsberechtigte ist, am heutigen Tag eine Lohnpfändung an meinen Hauptauftraggeber geschickt, und gleichzeitig,als ob das nicht unrechtens und genug wäre , ihn noch dazu angerufen und übel beschimpft,sodass ich von diesem Auftraggeber ab sofort keine weiteren Folgeaufträge mehr erwarten kann.
Der,mir dadurch entstehende Schaden wird auf lange Sicht enormer werden,wie der Anspruch des Kindes auf Unterhalt seit Insolvenzeröffnung.
Kann ich eine Schadensersatzforderung und Anzeige wegen Geschäftsschädigung gegen die Oma erwirken?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich war es zwar rechtens, einen Pfändungsauftrag geltend zu machen.

Alles andere war aber nicht rechtens

Hier hat sich die Oma strafbar und schadensersatzpflichtig gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Laut Aussage meines Insolvenzverwalters ist es allerdings nicht rechtens, eine Pfändung zu erwirken,insbesondere nicht,da ich mich ja, wie schon erwähnt, seit 12.04.2011 im Insolvenzverfahren befinde und ohnehin Forderungen gegenüber mir an den Insolvenzverwalter gestellt werden müssen,damit diese zur Gläubigerliste zugefügt werden können?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei Kindesunterhalt sieht es anders aus. Dieser ist immer zu zahlen und rechtfertigt auch eine solche Pfändung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Pfändung bezieht sich aber hauptsächlich auf offene Forderungen vor Insolvenzeröffnung.

Die Oma wusste aber von dem Insolvenzverfahren und wusste auch davon,daß seit 04.05. mein Konto abgerechnet und zusätzlich durch meinen Insolvenzverwalter abgerechnet wurde. Erst vor zwei Wochen habe ich eine Freigabe dafür erhalten und konnte auch danach erst wieder Rechnungen stellen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ok, dann sieht es etwas anders aus.

Auf jeden Fall hat sich die Dame schadensersatzpflichtig gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte zeigen Sie mir anhand meiner Schilderungen die einzelnen Möglichkeiten auf, wie ich zu meinem Recht komme. Ebenfalls sehr entscheidend für mich wäre zu wissen,wie meine ungefähren Chancen im Prozessfalle stehen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
In erster Linie geht es ja um den Schadensersatz.

Daher ist der Schaden zu summieren und dann schriftlich geltend zu machen.
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank.

 

Ich denke, somit komme ich weiter

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern.

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