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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 919
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Guten Morgen,Kann ich ein von privat gekauftes Auto zur c

Kundenfrage

Guten Morgen, Kann ich ein von privat gekauftes Auto zurückgeben, wenn sich nach einem Monat herausstellt, dass der Ölverbrauch viel zu hoch ist (1l auf 500km), was wiederum auf einen Motorschaden hinweist? Ein Satz im Vertrag lautet: [...]Der Verkäufer übernimmt für die Beschaffenheit des Fzgs keine Gewährleistung,(...) Allerdings heißt es im Vertrag auch: hat folgende Vorschäden: keine lieber Gruß, A. Rosenberg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Frage.

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gern wie folgt:

 

Liegt ein Motorschaden vor und hat diesen der Verkäufer beim Abschluss des Kaufvertrages arglistig verschwiegen, dann greift der vereinbarte Gewährleitungsausschluss bei Ihnen nicht. Sie können deshalb Beseitigung des Mangels durch den Verkäufer verlangen auf dessen Kosten oder vom Vertrag zurücktreten und den gezahlten Kaufpreis zurückfordern. Voraussetzung für diese Ansprüche ist, das der Mangel bereits vor Übergabe des Fahrzeugs an Sie bestanden hat. Ist dieser erst danach eingetreten, tragen Sie die Verschlechterungsgefahr.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es ist wohl kaum zu beweisen, dass der Schaden schon vorhanden war, liege ich da richtig?
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

ihre Anschlussfrage beantworte ich gern wie folgt:

 

Beweis können Sie im Falle eines Rechsstreits hier durch die gerichtliche Anhörung einen vereidigten Sachverständigen antreten. Ich rate Ihnen deshalb sich hinsichtlich der Frage, ob der Motorschaden bereits bei der Übergabe des Pkws an Sie durch den Verkäufer vorhanden war, mit einem sachverständigen Kfz-Betrieb in Verbindung zu setzen und den Pkw dort unter diesem Gesichtspunkt untersuchen zu lassen. Erst danach wissen Sie ob es wirklich Sinn hat, gegen den Verkäufer gerichtlich vorzugehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die hilfreiche Antwort. damit habe ich noch eine letzte Frage an Sie. Halten Sie es für sinnvoll eine Brief, wie folgenden an den Verkäufer zu schicken?

Lieber Herr X,

leider konnte ich Ihre Telefonnummer nicht mehr ausfindig machen, daher wende ich mich schriftlich an Sie. Wir haben ein Problem. nachdem ich das Auto zu Hause hatte, ließ ich umgehend einen Ölwechsel vornehmen und die verschlissenen Reifen durch neue ersetzen.
Nachdem ich dann 3000 km gefahren bin, musste ich feststellen, dass das Fahrzeug, welches Sie mir laut Vertrag mit dem Vermerk: "hat folgende Vorschäden: keine" verkauft haben, übermäßig viel Öl verbraucht hatte.
Nämlich fast 4 liter. Damit ist das Fahrzeug definitiv nicht in dem Zustand, in dem Sie es angepriesen hatten.
Weil ich nicht glaube, dass Sie mich betrügen wollten, denn Sie machen einen sehr Eindruck auf mich, hoffe ich auf Ihre Kulanz, das Problem mit uns zu lösen. Den Rechtsweg möchte ich nur im äußersten fall in Betracht ziehen.
Drei Vorschläge habe zur Auswahl:
  • Sie nehmen das Fahrzeug zurück und erstatten mir den Kaufpreis von 6000€, die neuen Sommerreifen (391€) würde ich Ihnen kostenlos überlassen, quasi als Gabe für die verfahrenen 3000 km
  • Sie übernehmen die Reparatur zumindest zur Hälfte (Im Falle eines Shortblock-Schadens ca. 3000€, falls der Kat mit betroffen ist 1000€mehr) Also entweder 1500€ oder 2000€ für jeden von uns
  • Ich lasse den Motor zerlegen und von einem Gutachter prüfen, wie lange der Schaden bereits besteht, Im Falle eines Nachweises des Schadens vor dem Kauf, sind Sie in der Pflicht komplett für den Schaden zu haften (trotz Gewährleistungsausschluss, da das Fahrzeug nicht in angepriesenem Zustand verkauft wurde.
Ich hoffe auf eine einvernehmliche Einigung. Die Situation ist wohl weder für Sie, noch für mich angenehm.

hochachtungsvoll,

Y
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für ihren Nachtrag!

 

Ihr Schreiben ist sehr gut formuliert und gibt alle maßgeblichen Punkte wieder.

 

Ich halte es durchaus für sinnvoll ihre Rechte aus dem Kaufvertrag in so einem Brief gelten zu machen und einen Vergleichsvorschlag zu unterbreiten (für den Fall der Beteiligung an den Kosten für die Motorreparatur durch den Verkäufer).

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX ich bin platt, Sie konnten mir sehr helfen!

Alles Gute,
Alex
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rosenberg,

 

ich bedanke XXXXX XXXXX für die gute Zusammenarbeit und freue mich, wenn meine Antworten für Sie hilfreich sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr K.,
jetzt melde ich mich doch noch mal. Ich erhielt eine Email am 7. Juli, wonach ich Ihre Antwort noch nicht bestätigt hätte. Aber das habe ich doch schon gleich nach der ersten Frage. Oder kostet jede weitere Antwort wieder 39€? Dann hätte ich ja gleich offiziell zum Anwalt gehen können? Oder verstehe ich da etwas nicht richtig?

lieber Gruß,

Alex
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rosenberg,

 

mit der einmaligen Akzeptierung meiner Antwort haben Sie mich selbstverständlich vollumfänglich vergütet. Bitte akzeptieren Sie deshalb nicht nochmals!

 

Es tut mir Leid, wenn bei Ihnen der falsche Eindruck entstanden ist, nochmals eine Vergütung erbringen zu müssen.

 

Ich wünsche Ihnen nochmals für ihre Sache viel Erfolg!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke sehr
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.
;-)