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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo Habe eine Restschuldversicherrung 2006 abgeschlossen,2009

Kundenfrage

Hallo

Habe eine Restschuldversicherrung 2006 abgeschlossen,2009 wurde ich wegen eines Arbeitsunfalls Vollinvalide der Kredit läuft noch bis 01.10.2012 jetzt will die Versicherrung nicht bezahlen was kann ich tun? Habe von der Versicherrung auch keine Unterlagen da mir die Bank damals keine aushändigte,mein Artzt hat mir alles bestätigt und ausgefüllt das die Krankheit vorher noch nicht bestand,trotzdem folgte eine Ablehnung,mein Anwalt meinte nicht so einfach !

mfg HTrefz
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

unter welchen Voraussetzungen der Versicherer Leistungen zu erbingen hat, richtet sich grundsätzlich nach den vertraglich vereinbarten und damit geltenden Versicherungsbedingungen.

Dort sind die Voraussetzungen geregelt.

Können Sie mir ergänzend mitteilen, bei welcher Bank der Vertrag geschlossen worden ist und wer der Versicherer ist und mit welcher Begründung Leistungen verweigert worden sind ?

Dann kann ich ggf. noch konkreter antworten.
Tobias Rösemeier und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Die Bank war erst RBS und wurde dann von Santander übernommen,

Die Versicherrung ist CARDIF

oHNE Begründung

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

diesseitige kurzfristige Internetrecherche hat ergeben, dass es wohl regelmäßig Probleme mit der von der Satanderbank vermittelten Restschuldversicherung gibt.

Eie RSV tritt in der Regel bei Krankheit von länger als 30 Tagen oder bei Todesfall ein und übernimmt die weitere Ratenzahlung.

Oft sind jedoch in den Versicherungsbedingungen Ausschlussklauseln geregelt über die bei Abschluss meist nicht ordentlich aufgeklärt werden.

Das die Versicherung hier bei Leistungsablehnung keine Begründung abgegeben hat, ist dubios.

Sie sollten in der Tat anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen und zunächst erst einmal eine Begründung der Leistungsverweigerungabverlangen. Hierneben ist dringend anzuraten, sich Einblick in die einschlägigen Versicherungsbedingungen zu verschaffen, damit eine eingehende Prüfung stattfinden kann.

Gegebenenfalls muss eine Leistungsklage erhoben werden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das dies dubios ist ist mir schon klar,und das es Probleme mit der Versicherrung gibt wurde mir im Netz schon mitgeteilt und habe ich auch nachgelesen.

Wie sind in solchen fällen die Erfahrrungen oder Gewinnchansen vor Gericht und Warum regelt das eigentlich nicht die Bank-die ja schliesslich ihr Geld will auserdem sind 4000 Euro Beitragszahlung ja auch kein Pappenstiel in den AGB der Versicherrung steht das nur für Krankheiten vor Abschluss nicht bezahlt wird,Nachgewiessen ist aber das der Versicherrungsfall erst 2 jahre später eintrat

 

MFG

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Bank selber ist es naturgemäß recht egal, wer die Kreditraten bezahlt. Die Bank vermittelt auch nur die Restschuldversicherung und hat daher auch keinerlei Regulierungsbefugnis.

Wenn vorliegend lediglich ein Ausschluss für Vorerkrankungen besteht, dann dürfte es bei einer Arbeitsunfähigkeit bei einem Arbeitsunfall keinerlei rechtliche Bedenken gegen den Leistungsanspruch bestehen.

Die Erfolgsaussichten der Klage dürften daher gut sein.

Wenden Sie sich gegebenenfalls, an das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Versicherungsaufsicht) http://www.bafin.de/ und führen dort Beschwerde.