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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, bin seit Wochen krankgeschrieben und mu te aus diesem

Kundenfrage

Hallo,

bin seit Wochen krankgeschrieben und mußte aus diesem Grund Arbeitsunterlagen, Schlüssel etc abgeben. Nun, nach 4 Wochen, wirde festgestellt, dass ich angeblich Daten vom Laptop gelöscht hätte. Nach 4 Wochen !!

Ich denke, die suchen nach einem Grund für eine fristlose Kündigung. Bin seit mehr als 10 Jahren im Unternehmen und das erste mal krank. War immer ein guter MA und nun das...

Frist ist bis morgen. Soll daten wiederherstellen, bin aber noch länger krank.

Was machen? Schreiben, dass es krankheitsbedingt nicht möglich ist, sich zu kümmern? Und nach der Genesung gern ? Oder gar nicht melden. Kündigung in Kauf nehmen? Abfindung?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







 

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie keine Daten vorsätzlich gelöscht. Dann sollten Sie es auch so mitteilen.

 

Eine ausserordentliche Kündigung kommt hier eh nicht in Betracht, da hierfür eine Abmahnung wegen genau dem gleichen Verstoß (also rechtswidriges Löschen von Firmendaten) erforderlich wäre.

 

Selbst für eine Abmahnung müsste Ihr Arbeitgeber den Vorwurf auch beweisen können (und nicht Sie das Gegenteil!).

 

Sofern Sie tatsächlich Daten gelöscht haben (also aus Versehen) haben Sie hier schon genau die richtige Idee gehabt.

 

Sie schrieben nämlich:

 

"Schreiben, dass es krankheitsbedingt nicht möglich ist, sich zu kümmern? Und nach der Genesung gern ?"

 

 

In diesem Fall sollten Sie es so schreiben.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagabend und eine gute Besserung!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241











Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wie schon der Kollege Newerla vollkommen richtig gesagt hat, wäre eine fristlose Kündigung mangels Abmahnung unwirksam.

Eine Kündigung sollten Sie daher keinesfalls akzeptieren, sondern - sollten Sie tatsächlich eine schriftliche Kündigung erhalten - dagegen eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen.

Wichtig dabei ist, dass dies spätestens drei Wochen nach Erhalt der Kündigung erfolgen muss, da danach die Kündigung in jedem Falle wirksam wird.

Je nach dem, wie es zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber bestellt ist, würde man sich dann gegebenenfalls im Rahmen des Gerichtsverfahrens bzw. im Gütetermin über eine Abfindung unterhalten.
Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es übrigens nicht. Eine solche wird nur aufgrund einer Vereinbarung, also z.B. durch einen Vergleich vor dem Arbeitsgericht gezahlt. Sie ist in voller Höhe zu versteuern, unterliegt aber nicht der Sozialversicherungspflicht.

In jedem Fall sollten Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber melden und diesem mitteilen, dass die Löschung der Daten nicht vorsätzlich erfolgte.Wenn Ihnen eine Wiederherstellung tatsächlich möglich ist, sollten Sie dies für den Zeitpunkt Ihrer Wiedergenesung dergestalt ankündigen, dass Sie dann die Daten gern wieder herstellen werden.

Ich hoffe, hiermit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
-Fozouni-
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank

Sie haben mir geholfen
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Es freut mich, dass Ihnen geholfen werden konnte.

Bitte sein Sie auch so nett und akzeptieren Sie noch kurz meine Antwort. Sofern noch etwas unklar geblieben sein sollte dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241


Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt und Diplom Jurist
Danjel Newerla und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  rafozouni hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fagesteller,

ich darf Sie ebenfalls bitten, nicht meine, sondern die Antwort des Kollegen Newerla zu akzeptieren, da ich mich ohne dies zu Wissen unberechtigterweise in die von Ihnen gestellte Frage eingemischt habe.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

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