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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir sind beide Rentner, und planen zu unsrer Tochter nach England

Kundenfrage

Wir sind beide Rentner, und planen zu unsrer Tochter nach England zu ziehen, mit der Option, nach einigen Jahren nach Deutschland zurückzukehren.
Müssen wir uns aus der gesetzlichen Krankenversicherung abmelden? Oder ist es vorteilhafter eine Adresse in Deutschland zu behalten und alles weiterlaufen zu lassen (evtl. mit zweitem Wohnsitz).
Bei einer Abmeldung - können wir nach Rückkehr wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Sofern Sie Ihren festen Wohnsitz in Deutschland haben, also mindestens 183 Tage im Jahr in Deutschland sind, ist die Sache unproblematisch und Sie könnten weiterhin in Deutschland ganz normal bei der Krankenkasse angemeldet bleiben.

 

Sofern es Ihnen möglich ist, sollten Sie diese Variante wählen, da es dann voraussichtlich am komplikationslosesten wäre.

 

Nach einer Anmeldung wäre es nämlich erfahrungsgemäß nicht einfach, in die GKV zurückzukehren. Sofern die Voraussetzungen hierfür vorliegen, wäre es aber dennoch möglich, aber gegebenenfalls nicht ganz komplikationslos.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241











Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn es nicht möglich ist, die 183 Tage in Deutschland zu verbringen, hat dann die Krankenkasse das Recht einen Versicherten aus der GKV auszuschließen?

 

Sollten nach einer Rückkehr die Voraussetzungen gegeben sein, welcher Art sind die Komplikationen, die gegebenenfalls auftreten könnten?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.


Vielen Dank für den Nachtrag.

Ja, in diesem Fall hätte die Krankenversicherung grundsätzlich die Möglichkeit eines Ausschlusses. Hierzu müssen aber grundsätzlich auch weitere Voraussetzungen gegeben sein. Es kommt insbesondere darauf an, in welchem Land der Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig angestellt ist. Ist dieses im Ausland, so ist eine Versicherung innerhalb der GKV grundsätzlich nicht möglich.

Mit Komplikationen meinte ich eigentlich hauptsächlich den Anmeldevorgang. Sofern sie beispielsweise nach Deutschland zurückkommen und dort eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen, würden sie grundsätzlich automatisch in die gesetzliche Krankenversicherung kommen.

Damit aber keine Versorgungslücken entstehen, müssten die entsprechenden Anmeldungen rechtzeitig durchgeführt werden. Hierfür wäre dann aber grundsätzlich der Arbeitgeber zuständig.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
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Tel. 0471/140240 o. 0471/140241



Sofern sie beispielsweise nach Deutschland zurückkommen würden und dort erneut eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen, könnten sie grundsätzlich wieder in die GKV zurück. Mit Komplikationen meinte ich in diesem Zusammenhang lediglich, dass ein Anmeldevorgang besteht und darauf geachtet werden muss, dass die Anträge rechtzeitig gestellt werden, damit keine Versorgungslücken entstehen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Leider muss ich noch einmal nachhaken, denn die Arbeitnehmersituation trifft für uns nicht zu.

Wichtig ist hier die Tatsache, dass wir beide Rentner sind (siehe erste Nachfrage), also keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in England aufnehmen, das gilt entsprechend auch für eine evtle. Rückkehr nach Deutschland.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

In diesem Fall wäre Ihnen um Komplikationen aus dem Weg zu gehen dringend anzuraten, ihren festen Wohnsitz in Deutschland zu belassen, also 183 Tage im Jahr mindestens hier zu sein.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Tel. 0471/140240 o. 0471/140241

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zwischenzeitlich habe ich Kontakt mit einem Anwalt für Sozialfragen aufgenommen, und eine Broschüre des Spitzenverbandes der deutschen Krankenversicherungen GKV erhalten, demnach gilt in unserem Fall folgendes:

Sofern ein Rentner nur in Deutschland Rente bezieht, kann er im Falle einer Umsiedlung in ein EU-Land Mitglied seiner Krankenkasse bleiben, er erhält von seiner Kasse ein Anspruchsformular E121. Nach Vorlage bei der entsprechenden Stelle im Ausland erhält er Sachleistungen, als ob die Versicherung im Zuzugsstaat bestünde.

Er behält die Versicherungskarte, mit der er Leistungen bei einem vorübergehenden Besuch in Deutschland beziehen kann.

Finanzielle Leistungen, z.B. Pflegegeld wird weiterhin von der deutschen Kasse bezahlt.

Nach einer eventuellen Rückkehr nach Deutschland wird der Krankenversicherungsschutz von der Kasse in der er weiterhin Mitglied ist fortgeführt.

Voraussetzung ist, dass im Zuzugsland keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufgenommen wird.

Merkblatt erhältlich unter www.dvka.de

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Sofern es sich um ein EU-Mitgliedsstaat handelt, sind diese Informationen grundsätzlich zutreffend.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
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Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

da die Antworten völlig daneben waren, und die Befolgung für uns eine Katastrophe gewesen wäre, kann ich sie nicht akzeptieren.

Im Gegenteil, habe ich nach Rücksprache mit einem Kundigen, die für mich kostenpflichtig war, ihrem Experten die richtige Lösung meines Problems mitgeteilt.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Selbstverständlich brauchen Sie nur dann akzeptieren, wenn sie zufrieden sind.
Das ist schon in Ordnung.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Tel. 0471/140240 o. 0471/140241

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank,

Gruß aus Eton/Windsor

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen