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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Ich habe beim Stromanbieter Flexstrom per Internet einen Liefervertrag

Kundenfrage

Ich habe beim Stromanbieter Flexstrom per Internet einen Liefervertrag für ein Jahr abgeschlossen. eine schriftliche AB in der die Kündigungsfristen aufgeführt sind habe ich nicht erhalten, der Liefervertrg begann am 01.05.2010.Ich habe dann am 17.03.2011 den Vertrag per E-mail gekündigt da sich die Preise extrem nach oben verändert hatten.Der Anbieter behauptet nun aber das die Kündigung nicht fristgerecht eingegangen sei.Kann man dagegen juristisch vorgehen, welche Paragraphen sind hier anzuwenden und welche Chance hat man dabei überhaupt ?Die Fa. Flexstrom hat bereits ein inkassobüro beauftragt den Betrag für 2011 einzutreiben ist das den rechtlich überhaupt zulässig wie kann ich mich dagegen wehren ?m.f.g.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn eine Kündigungsfrist vereinbart ist, sind Sie an diese gebunden. Üblicherweise hat man bei Verträgen über das Internet beim Vertragsschluss durch Markierung eines entsprechenden Kästchens zu bestätigen, dass von den AGB Kenntnis erlangt worden ist.

Welche Kündigungsfrist war denn vereinbart?

Für den fristgerechten Zugang der Kündigung sind Sie in der Beweislast.

Wenn etwa eine achtwöchige Frist vereinbart gewesen sein sollte, so wäre Ihre Kündigung in der Tat verfristet. In dem Fall sind Sie dann ein weiteres Jahr an den Vertrag gebunden.

Ein Rechtsstreit würde in Ihrem Falle nicht lohnen, wenn Sie nicht nachweisen können, dass Die Kündigung fristgerecht beim Anbieter eingegangen ist.

Ich hoffe weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt