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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Hallo! Eine etwas komplizierte Frage zur Einstufung einer Kfz-Versicherung

Kundenfrage

Hallo! Eine etwas komplizierte Frage zur Einstufung einer Kfz-Versicherung: ich bin fast 20 Jahre jung; für mich bestand eine Kfz-Versicherung auf meinen Namen, aber mit Sonderkonditionen, weil meine Eltern Kunde von der Versicherung sind (der Vertrag begann mit SF 2 = 85 % statt SF 1/2 und befand sich nach zwei Jahren in SF 4 = 60 %). Ich habe nun ein anderes Auto bekommen und dabei die Versicherung gewechselt. Die neue Versicherung hat den Vertrag zunächst in SF 4 = 60 % eingestuft, wie von mir angegeben. Die Anfrage bei der vorherigen Versicherung ergab aber nur ein echtes unfallfreies Jahr (die Sonderkonditionen hat die vorherige Vers. also nicht bestätigt), so dass ich nun eine neue Police mit SF 1 = 100 % statt SF 4 bekommen habe. Dagegen habe ich Einspruch erhoben, aber natürlich nicht innerhalb der Widerrufsfrist von 14 Tagen nach Erhalt der ersten Police. Die neue Versicherung meint, ich müsse jetzt SF 1 bezahlen, das sind über 50 € mehr im Monat. Zwei weitere Widerrufe wurden nicht akzeptiert. FRAGE: KANN ICH MICH AUF § 119 BGB BERUFEN (ANFECHTUNG WEGEN IRRTUM)? DENN WENN ICH GEWUSST HÄTTE, DAS DIE NEUE VERSICHERUNG NUR DIE "ECHTEN" JAHRE BESTÄTIGT BEKOMMT, WÄRE ICH BEI MEINER VORHERIGEN VERSICHERUNG GEBLIEBEN!!!
Danke XXXXX XXXXX für Ihre Mühe und Antwort. Freundliche Grüße P. Haase
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich ist eine Anfechtung wegen Irrtums natürlich möglich.

In Ihrem Fall allerdings hätten Sie vorher in Erfahrung bringen können, ob die neue Versicherung auch die alte Schadenfreiheitklasse übernimmt.

Daher kommt eine Anfechtung nicht in Betracht.

Nur, wenn die neue Versicherung Sie nicht vollständig informiert hat, kommen Sie aus dem Vertrag auch wieder raus.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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