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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16341
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Frau und ich haben uns vor einer woche in gegenseitigem

Kundenfrage

Meine Frau und ich haben uns vor einer woche in gegenseitigem einvernehmen nach 31 ehejahren getrennt. wir wollen auch derzeit keine scheidung. sie hat sich eine eigene wohnung genommen, die ich ihr eingerichtet habe. sie hat in den letzten 25 ehejahren nicht gearbeitet, ich war alleinverdiener. wir haben vereinbart, da ich in unserem haus wohnen bleibe, das ich zu unterhalten habe, dass ich sie mit 45% meines nettogehalts monatlich unterstütze = 2500 euro netto.
1. Frage: gibt es einen berechnungsschlüssel für solche unterhaltszahlungen und was ist pflicht, was ist freiwillig?
2. Muss ich beim Finanzamt oder Arbeitgeben dieses getrenn leben anzeigen? hat das auswirkungen auf die Besteuerung?
3. Welche Belastungen kämen auf mich zu, wenn wir unss nach 31 ehejahren, davon ich 28 als Alleinverdiener, scheiden lassen würden.

Für ihre bemühungen danke XXXXX XXXXX herzlich
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Die Steuerklassen ändern sich Januar ab Getrenntleben.

Sie sind verpflichtet, das Getrenntleben bei der Gemeinde zu melden und es dem FA und Ihrem AG mitzuteilen.

Sie haben dann wieder Steuerklasse I , was Ihr Einkommen vermindert.

Hier besteht die Möglichkeit, bei einem sog. Realsplitting den an Ihre Frau gezahlten Unterhalt von der Steuer abzusetzen und so den Wechsel der Einkommensteuerklasse zumindest teilweise auszugleichen.



Vor Ablauf des Trennungsjahres soll nach dem Willen des Gesetzgebers alles so bleiben, wie es ist.


Ihre Frau braucht nicht zu arbeiten, so dass für die Unterhaltsbemessung Ihr Einkommen das allein maßgebliche ist.

Es herrscht das Halbteilungsprinzip, d.h. von Ihrem Einkommen werden 5 % für berufsbedingte Aufwendungen und 10 % Erwerbsbonus abgezogen, sowie ncoh gewisse Verbindlichkeiten und das verbleibende Einkommen wird durch 2 geteilt, wobei Ihnen 1050 € selbst bleiben müssen.

Die Wohnung , die Ihre Frau hat zählt als Einkommen in Höhe der Miete für eine kleine angemessene Wohnung.

Hier ist ein Betrag als Einkommen auf der Seite Ihrer Frau anzusetzen, dieser zu Ihrem Einkomen zu addieren, dann die Summe durch 2 teilen und den Betrag für die Wohnung auf der Seite Ihrer Frau als eigenes Einkommen in Abzug zu bringen.

Nach Ablauf des Trennungsjahres ist die Frau verpflichtet , Vollzeit zu arbeiten.


Wenn Sie sich scheiden lassen, werden die beiderseits in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften geteilt.

Wer wähernd der Ehe mehr Vermögen erworben hat, muss die Hälfte dessen,m was ewr mehr hat an den anderen Ehegatten auskehren.



Bitte wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort.










Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Muss meine Frau nach Ablauf des Trennungsjahrs arbeiten gehen oder kann sie es sich aussuchen? Reicht ein 400 €-job oder muss es ein sozialversicherungspflichtiger Job sein?

Ihre Antwort zur Anrechnung der Wohnung meiner Frau als Einkommen habe ich nicht verstanden.

Dass die Rentenanwartschaft im Falle einer Scheidung geteilt werden, hab ich verstanden. Wie sähe der Versorgungsausgleich aus, den ich dann zusätzlich zu zahlen hätte?

 

Besten Dank

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Nachfrage.


Sie muss Vollzeit arbeiten gehen,


Mietfreies Wohnen zählt als Einkommen , da man sich ja Miete erspart.


Ist das Trennungsjahr noch nciht abgelaufen setzt man die Miete für eine kleinere angemessene Wohnung an.

Ist die Scheidugn eingereicht , nimmt man die obkjektive Marktmiete.


Ihren VA kann ich nciht beurteilen.

Die Anwartschatfen, die Sie während der Ehezeit erworbem haben werden geteiltt.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben doppelt akzeptiert.

Soll ich das dem Support melden , damit Sie das zuviel bezahlte wieder zurück bekommen ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, sehr gerne. Es war mein Fehler. Besten Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Schon geschehen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Schon geschehen.

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