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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16973
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Meine Tochter(nichtehelich) gerade 18 Jahre alt. Vater lebt

Kundenfrage

Meine Tochter(nichtehelich) gerade 18 Jahre alt. Vater lebt in einer Eigentumswohnung in Bielefeld und lebt nur von aus Zinsen einer Kapitalanlage.- Bsp (28.816 Euro 2008);(36.700 Euro 2007)
Nachweis- Einkommensteuererklärung.
Zieht Werbungskosten, Kranken- und Pflegeversicherung und Steuer nach Splittingtabelle von der Summe ab≠(20.345 Euro-2008)(26.745 2007)
Leistungsstufe 3
Und bezahlt die Hälfte der Privatkrankenversicheung meiner Tochter.
Frage:
2006 hatte ich versucht eine Auskunftsklage gegen ihn in Bergisch Gladbach zu erwirken,leider hat dies nicht geklappt.
Sind die Zahlen, die ich oben genannt habe relevant für eine richtige Berechnung? Wieso wird der Geldwerte Vorteil der Eigentumswohnung nicht berechnet? Warum reicht hier eine Einkommersteurerklärung mit geschwärzten Zahlen der Ehefrau, sind steuerfreie Zinsen nicht auch relevant?
Gerne würde ich nochmals gegen ihn klagen, damals war ich auch zu schwach es weiter zu verfolgen.
Danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Warum hatte die Auskunftsklage keinen Erfolg? Es besteht doch ein Anspruch auf Auskunft.

Ihre Tochter, die jetzt den Anspruch selbst stellen muss, sollte erneut um Auskunft ersuchen.

Relevant für die Berechnung des Unterhalts ist das Einkommen der Eltern.

Da die Tochter volljährig ist, ist auch Ihr Einkommen relevant.

Wenn der Vater nicht arbeitet, sondern nur von den Zinsen lebt, dann ist das sein Einkommen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herr Schwerin, leider haben Sie mir meine drei wichtigen Fragen nicht beantwortet, und Ihre Antworten kannte ich schon. Gerne warte ich auch länger auf eine Antwort, aber genau meine drei gestellten Fragen sind wichtig!
1.Darf er die angegeben Kosten abziehen, 2.ist die Eigentumswohnung relevant?3.steuerfreien Zinsen.
Danke XXXXX XXXXX antworten.
Mfg Doris
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
1) Er darf die Kosten soweit absetzen. Die Werbungskosten aber nur, insoweit er auch arbeitet oder Arbeit sucht.

2) Hinsichtlich der ETW ist ein Wohnvorteil einkommenserhöhend anzusetzen.

3) Auch Zinsen sind als Einkommen bei der Berechnung relevant.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herr Schwerin, danke, XXXXX XXXXX hier hatte einen sehr reichen Vater, egal, die Wohnung ist in A Lage Penthouse 150 qm. Haben sie noch eine Quelle (Info- Gesetztestext) wie und mit wieviel ich diese einkommenserhöhend einsetzten darf?
Bin sehr zufrieden und die quelle wäre das i Tüpfelchen.
Bezahl ich Sie wenn ich auf Akzeptieren drücke?
Danke
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, Sie bezahlen durch akzeptieren.

Sie finden in § 1603 BGB die Regelung zur Leistungsfähigkeit des Vaters.

Im Gesetz ist darüber hinaus aber nicht geregelt, welche Positionen wie anzusetzen sind. Dies wurde alles im Laufe deer Zeit durch die Rechtsprechung entwickelt.

Insbesondere die Oberlandesgerichte (OLG) haben dazu eigene Leitlinien herausgegeben.

In welcher Stadt wohnt denn die Tochter? Dann kann ich Ihnen die Leitlinien raussuchen.
raschwerin und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wir wohnen in Schwelm. Da meine Tochter( und ich) kein einkommen hat werden wir nochmals zum Anwalt gehen, aber leider muss man heute mit Vorwissen zum Anwalt, besonders wenn "er" seinen Stundenlohn nicht so gestalten kann wie er will, bei Proßeskostenhilfe, oder wie das heißt.
Da gebe ich gerne das private Geld an solche Foren.
Mein Anwalt hat damals fast zwei Jahre vor dem Familiengericht verhandelt, aber der Vater gab immer nur schwammige oder gar keine Antworten zu Konten die ich hatte, aber nicht in der Steuererklärung zu sehen waren. Er meinte es ist ein Familienrichter und der kennt sich mich Aktien und Depotkonten nicht aus. und er zahlt doch den Mindestunterhalt.
Es ist schon schwer mit der Rechtsprechung, wenn das Kind sieht das der Vater so luxuriös lebt und gerade mal 2100 Euro einkommen angibt. So ein armer Hund!!


Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/07service/07_ddorftab/07_ddorf_tab_2010/leitlinien_zur_Duesseldorfer_tabelle_stand_01092010.pdf

Hier finden Sie Einzelheiten.

Der Vater muss sich seine Zinseinnahmen und den Wohnvorteil an Einkommen anrechnen lassen.

Weiterhin kann ihm ein fikives Einkommen angelegt werden, wenn er nicht arbeitet.

Er muss auf jeden Fall Unterhalt zahlen - aber Ihr Kind muss dies selbst geltend machen.

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