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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26433
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo! Ich brauche dringend hilfe! Seit mehrere jahre lebe

Kundenfrage

Hallo!

Ich brauche dringend hilfe! Seit mehrere jahre lebe ich unter einem dach mit alkoholiker, usehre scheidung leuf, wegen Ihm bin ich auf fibromialgie erkrank 5 jahre trenung sind wergangen und nach mehrere briefe von mein anwalt, wolte er nicht usehre wohnung werlasen weil wegen die drite steuerklase passt ihm sehr gut. Mein anwalt hat ihm lezte ein termin gegeben bis 31.05.2011 usehre wohnung werlasen er ist nicht umgezogen das wegen habe ich seine klamotten gepackt und vor die tür gelasen. Im Mitvertrag stehe nur ich weil ich damals schon von ihm umgezogen bin. Ich habe von ihnen mein schlüssel das wegen kan er nicht rein.Die sachen stehen immer noch! Mein anwalt schreib
mir wenn ich ihm nicht rein lasse drohen für mich konsekwenzen! / aber er ist schwach! Das wegen bitte ich sie um hilfe! Endschuldige für mein rechtschreibung aber ich habe ni richtig gelernt!

Mit freundlichen grüssen!
Dorota Grzybek
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie getrennt leben, so können Sie nach § 1361 b BGB die Überlassung der Ehewohnung verlangen. Die Ehewohnung steht Ihnen zur alleinigen Nutzung dann zu, wenn eine unbillige Härte vorliegt.

Aus Ihrer Erkrankung auf der einen Seite und dem Alkoholismus auf der anderen Seite lässt sich durchaus eine unbillige Härte ableiten.

Alkoholmissbrauch des Partners stellt nach der Ansicht des OLG Schleswig ( FamRZ 91) eine unbillige Härte dar.

Soweit sich Ihre Erkrankung durch ein weiteres Zusammenleben in irgend einer Form verschlimmert kann dies ebenso eine unbillige Härte darstellen (OLG Hamm FamRZ 1993, 1441).

Sie können also durchaus in einem Zuweisungsverfahren zu Ihren Gunsten argumentieren.

Sie sollten daher, wenn Ihr Mann weiter auf ein wohnen in der gemeinsamen Wohnung bestehen sollte, sofort einen Antrag auf Zuweisung der Ehewohnung stellen.

Damit sollten Sie Ihrem Mann dauerhaft aus der Wohnung halten.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

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