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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Mutter ist vor 4 Jahren verstorben. Mein Vater ist nicht

Kundenfrage

Meine Mutter ist vor 4 Jahren verstorben. Mein Vater ist nicht mein leiblicher Vater, ich wurde auch nicht adoptiert, ich darf (muss) lediglich seinen Namen als Geburtsnamen angeben. Meine Eltern hatten ein Testament errichtet und sich gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Das habe ich auch immer so akzeptiert, wenn die Rede um dieses Thema ging, hieß es immer, dass meine Halbschwester (leibliche Tochter meiner Eltern) und ich wie zwei leibliche Kinder testamentarisch bedacht werden, egas wer von den Eltern vorverstirbt. Es sollte nur keines der Kinder vor dem Letztversterbenden Zugriff auf das Vermögen, insbesondere Haus/Grundstück erheben. Das ist auch ok. Mein Vater hat inzwischen wieder geheiratet. Das Haus/Grundstück gehörte vor dem Tod meiner Mutter meinen Eltern zu je 1/4 und mir zu 1/2. Nach dem Tod meiner Mutter wurde das Grundbuch auf Grund des Erbes meines Vaters berichtigt, jetzt sind wir beide zu je 1/2 Miteigentümer. Ich habe die Befürchtung, dass er sich an sein Versprechen nicht halten wird und gehe davon aus, dass er meiner Schwester alles allein vermachen wird. Kann ich irgend etwas tun?

Ich bedanke XXXXX XXXXX voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

T. Mondri
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Sie sollten sich das Testament zunächst ansehen, wie es genau im Wortlaut ist
und es ggf. prüfen lassen.

Ein solches Testament ist bindend für beide Eheleute.

Denn nur aus diesem Testament haben Sie einen Anspruch gegen Ihren Vater.

Vor allem, wenn dieser wieder geheiratet hat, wird er ein Interesse daran haben, seiner neuen Frau so viel wie möglich zukommen zu lassen.

Sie hätten, wenn der Tod Ihrer Mutter noch keine drei Jahre her ist Ihren Pflichtteilsanspruch gegen Ihren Vater geltend machen können, der immerhin die Hälfte des gesetzlichen Erbteils beträgt.

Die Frist endet drei Jahre nach Tod am 31.12.

Diese Frist ist nunmehr verstrichen, so dass die Gefahr besteht, dass Sie leer ausgehen.




Ich bedauere, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können.




Gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht




Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank

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