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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16571
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Kann eine Mutter von einem Kind auf die Pflichtbeitragszeit

Kundenfrage

Kann eine Mutter von einem Kind auf die Pflichtbeitragszeit für Kindererziehung verzichten, also auf die für sie bezahlten Beiträge in die Rentenversicherung?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Eine Beitragsrückerstattung aus der gesetzlichen Rentenversicherung kann nur dann erfolgen, wenn sich der Antragsteller nicht mehr freiwillig versichern kann.

Das ist bei Beamten nur dann der Fall, wenn sie vor Ihrer Dienstzeit nicht die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben.

Zu dieser allgemeinen Wartezeit gehören neben den Zeiten der Beitragseinzahlung auch die Kindererziehungszeiten.


Ausgezahlt werden zudem nur die Beiträge, die der Antragsteller selbst eingezahlt hat, also nicht Arbeitgeberbeiträge.



Bei den Kindererziehungszeiten werden Pflichtbeiträge vom Bund bezahlt, so dass diese nicht ausgezahlt werden können.


Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank











Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Aufgrund der Kindererziehungszeiten habe ich die allgemeine Wartezeit erfüllt. 77 Monate.

Ich möchte die Pflichtbeiträge des Bundes nicht ausgezahlt haben. Ich möchte auf die 36 Monate verzichten, so dass ich die allgemeine Wartezeit von 60 Monaten nicht erfüllt habe und eine Beitragserstattung meiner eigenen Beiträge fordern kann.

 

Bei der Einstufung meines Dienstalters wird der Regelbeginn meines Dienstalters nicht hinausgeschoben. Ich bin also so gestellt wie ein Kollege,der keine Kinder hat. Ist damit mein Kind nicht automatisch in einem anderen Versorgungsträger berücksichtigt? Dann wäre doch folglich die Berücksichtigung eine Kindererziehungszeit im Rentensystem eine Doppelung.

 

Ich möchte auf die Schenkung des Bundes, Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten auf meinem Rentenkonto, verzichten. Nur dann wäre es möglich die Beitragszahlungen zurück zu fordern.

 

Eine Weitergabe der Erziehungszeiten an meinen Mann ist im Nachhinein nicht mehr möglich.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für den klärenden Nachtrag.

Einmal beantragte Kindererziehungszeiten können leider nicht rückgängig gemacht werden, um so unter die Wartezeit zu gelangen.

Aufgrund der erfüllten Wartezeit bekommen Sie aus der gesetzlichen Rentenversicherung später einmal Leistungen.



Es erfolgt keine doppelte Brücksichtigung,da die gesetzliche Rentenversicherung an Ihre Dienststelle eine Vergleichsmitteilung macht.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Im Bescheid von 2001 waren die Kindererziehungszeiten nicht berücksichtigt. Ich selber habe keinen Antrag auf Berücksichtigung gestellt.

 

Zu Geburt unserer Tochter stand im Bescheid: Wenn Sie die Erziehungszeiten aber in vollem Umfang für einen späteren Rentenanspruch angerechnet erhalten wollen, brauchen Sie derzeit nichts zu unternehmen. Ich möchte die Erziehungszeiten nicht berücksichtigen lassen.

 

Jetzt nach dem Antrag auf Beitragsrückerstattung stehen die Zeiten im Konto. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt.

 

Im Übrigen sind die zukünftigen Leistungen aus der Rentenversicherung sehr viel geringer als der auszuzahlende Betrag meiner eigenen Beiträge.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie müssen die Rente, die Sie herausbekommen nach der Barwertverordnung rechnen.

Diese besagt wieviel eingezahlt werden muss, damit eine bestimmte Rente später gezahlt wird.


Wenn man die Arbeitgeberzeiten noch dazu nimmt, kann ich mir nicht vorstellen, dass weniger herauskommt, als das was Sie eingezahlt haben.


Wenn Sie seinerzeit keinen Antrag gestellt haben und die Zeiten nunmehr plötzlich auftauchen, war es richtig, Widerspruch einzulegen.

Dem Widerspruch wird entweder abgeholfen und Ihre nicht beantragten Rentenzeiten gelöscht oder aber es ergeht ein ablehnender Widerspruchsbescheid gegen den dann Klage erhoben werden muss.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

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Vielen Dank




Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für den Bonus.


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