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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6247
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Ich verdiene netto 9200 Euro im steuerfreien Ausland muss

Kundenfrage

Ich verdiene netto 9200 Euro im steuerfreien Ausland muss aber meine Versorgungsaufwendungen fuer die Rente ( ich mache eigene Ruecklagen von 20%) und meine Krankenversicherung ( 350 Euro) selbst tragen.
Ich bin unterhaltspflichtig fuer 3 kinder ( 9, 12 und 15 Jahre )
Ich zahle die private Krankenversicherung fuer meine drei Kinder in Hoehe von insg. 600 Euro. Das gesamte Kindergeld geht allein auf das Konto meiner von mir getrennt lebenden Ehefrau.
Wie hoch ist der Unterhalt fuer meine kinder im Einzelnen und in der Gesamtsumme pro Monat?
Muss ich auch Unterhalt fuer meine Frau zahlen und wie hoch waere dieser ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wie hoch sind die Versorgungsaufwendungen ? Hat Ihre Frau Einkommen, wenn ja in welcher Höhe (netto)?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

keine Versorgungsaufwendungen

 

kein Einkommen der Frau

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

von Ihrem Nettoeinkommen von 9.200 EUR werden die sog. berufsbedingten Aufwendungen, in der Regel 5 %, sowie die Beträge für die Krankenversicherung abgezogen. Somit verbleibt Ihnen ein unterhaltsrelevantes Nettoeinkommen von 7.790 EUR.

Der Unterhalt für die Kinder bemisst sich nach der Düsseldorfer Tabelle und beträgt 491 EUR (für das 9-jährige Kind), und 590 EUR jeweils für die beiden anderen Kinder.

Nach Abzug des Kindesunterhaltes von 1.671 EUR verbleiben 6.119 EUR als Basis für die Berechnung des Trennungsunterhaltes, der 2.753,55 EUR beträgt.

Trennungsunterhalt ist in der Regel für ein Jahr, also für das erste Trennungsjahr, zu zahlen. Nach diesem hat Ihre Frau eine Erwerbsobliegenheit, was bedeutet, dass sie sich bemühen muss, eigene Einkünfte zu erwerben, die sodann auf den Unterhaltsanspruch angerechnet werden.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]


S. Grass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich werde vorraussichtlich ab Juli 2011 arbeitslos sein.

 

Meine Frau war in den letzten 15 Jahren durchgehend selbstaendig taetig, hat nach der Trennung von mir jedoch jede berufliche Taetigkeit eingestellt und scheint dies auch nicht mehr weiter zu verfolgen.

 

Wir besitzen beide jeweils 400.000 Euro getrennte Vermoegen aus dem Verkauf des gemeinsamen Familienhauses.

 

Schulden existieren darueberhinaus nicht.

 

Wie wirkt sich die Arbeitslosigkeit auf die Unterhaltszahlungen fuer meine Frau und fuer meine Kinder aus ?

 

Kann mein Vermoegensanteil zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden , auch wenn es meine einzige Altersvorsorge sein wird und unter der Tatsache, dass meine Frau ueber den gleichen Vermoegensanteil verfuegt ?

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bei einer Arbeitslosigkeit muss der Unterhalt ausgehend von den Bezügen neu berechnet werden. Zudem trifft Sie wegen der minderjährigen Kinder eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit, was bedeutet, dass Sie sich intensiv um Arbeit bemühen müssen. Dabei geht man davon aus, dass mindestens 20 Bewerbungen pro Monat erfolgen müssen.

Das Vermögen wird insoweit berücksichtigt, dass die Zinserträge zum Einkommen gezählt werden. Nach der Scheidung würde Ihre Frau auch den Unterhaltsanspruch verlieren, da wegen des Verögens keine Bedürftigkit mehr gegeben ist. Während der Trennungszeit bleibt beim Berechtigten der vorhandene Vermögensstamm unbereücksichtigt (nur die Zinsen zählen zu den Einkünften), dass heißt dieser muss nicht zur Bestreitung des Lebensunterhaltes angegriffen werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]