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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe das Umgangsrecht zugesprochen bekommen f r meine Tochte

Kundenfrage

Ich habe das Umgangsrecht zugesprochen bekommen für meine Tochte alle zwei Wochen und die hälfte der Ferien.

Die Flex Tage wie Ostermontag, Christi Himmelfahrt jeder zur hälfte nach privater Absprache.

Ich hatte meine tochter dieses Wochenende da und somit wieder am 10.06. 12.06.

Ich hatte die absprache mit der Kindesmutter das meine Tochter vom 01.06 bis 03.06 bei mir ist und dafür meine Tochter das Wochenende vom 10.06.-12.06. zu Hause verbringt da am 12.06. meine Tochter Geburtstag hat.

Die Kindesmutter hat mir ohne Gründe den Umgang für den 01.06. - 03.06. verweigert mit der Aussage das es nur eine Vorab Absprache war die herausgabe. Weiterhin verweigert sie mir dadurch auch die herausgabe meiner Tochter für den 10.06. 12.06.

Bei der Urteilsverkündung sagte der Richter das unsere Tochter in einem Alter befindet wo wir als Eltern auch mit Rücksicht nehmen sollen und auch auf die Wünsche eingehen können.

Hiermit meine Frage. Kann mir die Kindesmutter den nächsten Umgang am 10.06 - 12.06 verweigern da meine Tochter gerne zu Hause bei der Kindesmutter feiern möchte verweigern. Weiterhin was kann ich machen das ich meine Tochter am nächsten Umgangswoche bekomme rechtlich tun.

Mit freundlichem Gruß

Toni Wedel
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass es eine gerichtlich genehmigte Umgangsregelung gibt. Eine solche ist für beide Eltern verbindlich.

Verstöße gegen die Regelung können auf Antrag mit einem Zwangsgeld belegt werde.

Problematisch in der Durchsetzung sind allerdings flexible Regelungen oder Klausel, die eine Absprache vorsehen, da dies naturgemäß nicht durchsetzbar ist.

Hat die Kindesmutter Ihnen zwar bestimmte Termine mündlich zugesagt, dann kann sie dies leider wieder widerrufen.

Nicht versagen darf Sie aber die Umgangswochenenden. Diese sind verbindlich. Sie können hier die Herausgabe des Kindes verlangen. Wenn dies nicht geschieht, können Sie dann einen Zwangsgeldantrag beim Familiengericht stellen.

Insgesamt sollten Sie durch einen Famlienrechtsanwalt prüfen lassen, ob gegebenenfalls eine neue, verbindlichere Umgangsvereinbarung herbeigeführt werden sollte.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die Möglichkeit nachzufragen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass es eine gerichtlich genehmigte Umgangsregelung gibt. Eine solche ist für beide Eltern verbindlich.

Verstöße gegen die Regelung können auf Antrag mit einem Zwangsgeld belegt werde.

Problematisch in der Durchsetzung sind allerdings flexible Regelungen oder Klausel, die eine Absprache vorsehen, da dies naturgemäß nicht durchsetzbar ist.

Hat die Kindesmutter Ihnen zwar bestimmte Termine mündlich zugesagt, dann kann sie dies leider wieder widerrufen.

Nicht versagen darf Sie aber die Umgangswochenenden. Diese sind verbindlich. Sie können hier die Herausgabe des Kindes verlangen. Wenn dies nicht geschieht, können Sie dann einen Zwangsgeldantrag beim Familiengericht stellen.

Insgesamt sollten Sie durch einen Famlienrechtsanwalt prüfen lassen, ob gegebenenfalls eine neue, verbindlichere Umgangsvereinbarung herbeigeführt werden sollte.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die Möglichkeit nachzufragen.

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