So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21577
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich m chte nach neunj hriger

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte nach neunjähriger Tätigkeit meinen Arbeitgeber vorraussichtlich zum 1.08.2011 verlassen und aus gesundheitlichen und familiären Gründen einen Ortswechsel vornehmen.
Ich bin Angestellte in dem Unternehmen im pädagogischen Bereich.
Sollte ich fristgerecht kündigen oder kann es auch ein Auflösungsvertrag sein ?
Gibt es nach neunhähriger Tätigkeit in einem gemeinnützigen Unternehmen eine Abfindung und muss ich immer mit einer dreimonatigen Arbeitslosensperre rechnen ?
Die Belastung der aufsuchenden Arbeit in den Familien ist sehr hoch und kann die Form der Tätigkeit nicht länger durchführen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen
Mit freundlichen Grüßen
S. Meier
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Zudem droht Ihnen in der Tat eine Sperre für den Bezug des Arbeitslosengeldes, wenn Sie eine Eigenkündigung aussprechen.

Das gleiche würde gelten, wenn Sie mit dem Arbeitgeber übereinkommen, einen Aufhebungsvertrag zu schließen, es sei denn, der Arbeitgeber würde Ihnen ohnehin rechtmäßig kündigen wollen.

Eine Sperre kommt aber nicht in Betracht, wenn Sie einen wichtigen Grund im Sinne des § 144 SGB III für die Kündigung in Anspruch nehmen können.

Das könnte nach Ihren Angaben durchaus möglich sein, wenn Sie unter Ihrer gegenwärtigen Beschäftigung gesundheitlich leiden oder erkrankt sind und aus diesen Gründen die Tätigkeit nicht fortführen können.

Diesen wichtigen Grund müssen Sie allerdings durch Vorlage entsprechender ärztlicher Atteste nachweisen.

Zur Abklärung dieser Frage sollten Sie möglichst zeitnah das Gespräch mit der für Sie zuständigen Arbeitsagentur suchen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Zudem droht Ihnen in der Tat eine Sperre für den Bezug des Arbeitslosengeldes, wenn Sie eine Eigenkündigung aussprechen.

Das gleiche würde gelten, wenn Sie mit dem Arbeitgeber übereinkommen, einen Aufhebungsvertrag zu schließen, es sei denn, der Arbeitgeber würde Ihnen ohnehin rechtmäßig kündigen wollen.

Eine Sperre kommt aber nicht in Betracht, wenn Sie einen wichtigen Grund im Sinne des § 144 SGB III für die Kündigung in Anspruch nehmen können.

Das könnte nach Ihren Angaben durchaus möglich sein, wenn Sie unter Ihrer gegenwärtigen Beschäftigung gesundheitlich leiden oder erkrankt sind und aus diesen Gründen die Tätigkeit nicht fortführen können.

Diesen wichtigen Grund müssen Sie allerdings durch Vorlage entsprechender ärztlicher Atteste nachweisen.

Zur Abklärung dieser Frage sollten Sie möglichst zeitnah das Gespräch mit der für Sie zuständigen Arbeitsagentur suchen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz