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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26187
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

meine tochter wurde wegen beihilfe zum diebstahl angeklagt

Kundenfrage

meine tochter wurde wegen beihilfe zum diebstahl angeklagt was soll ich mache
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Wie alt ist denn Ihre Tochter?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
sie ist jetzt 15 damals war sie 14
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihre Tochter wird dann nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.



Der Sinn des Jugendstrafrechts ist nicht die Bestrafung, sondern die Erziehung Ihrer Tochter.

Demzufolge ist es sinnvoll die Verhandlung folgendermaßen vorzubereiten, soweit Ihre Tochter die Tat tatsächlich begangen hat:

1) Schadenswiedergutmachung: Soweit möglich und noch nicht erfolgt, soll der durch den Diebstahl entstandene Schaden durch Ihre Tochter wieder gut gemacht werden. Das bedeutet, entstandene Schäden sind auszugleichen. Die Schadenswiedergutmachung ist ein Milderungsgrund

2) Entschuldigung beim Bestohlenen: Ihre Tochter soll sich persönlich und schriftlich beim Opfer Entschuldigen. Die Entschuldigung stellt ebenso einen Milderungsgrund dar.

3) Geständnis: Soweit Ihre Tochter die Beihilfehandlung begangen hat, soll sie dem Jugendrichter den Tatverlauf schildern. Ein Geständnis ist ebenso ein Milderungsgrund.


Wenn es sich um eine Beihilfehandlung zum Diebstahl handelt und eine erstmalige Tatbegehung vorliegt, können gegen Ihre Tochter als Strafe Weisungen nach § 10 JGG verhängt werden. Wie die Weisungen aussehen, obliegt dem Jugendrichter. Es können Arbeitsstunden sein, oder auch die Verpflichtung zu einem sozialen Trainingskurs.

Aus meiner langjährigen Erfahrung in Jugendstrafsachen ist es von einer nicht zu unterschätzenden Wichtigkeit, dass auch zumindest ein Elternteil bei der Verhandlung zugegehn ist. Das Gericht weiß dann, dass sich die Eltern weiterhin um die Erziehung der Kinder bemühen. Auch dies kann Auswirkungen auf die Strafe haben.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
aber sie hat nichts gehabt sondern die andere
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Hat Sie den beim Diebstahl geholfen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
nein sie waren zusammen einkaufen meine tochter hatte 15euro dabei die andere wollte heimlich von eltern schminke kaufen vor der kasse wurden sie mitgenomme von detetktivin sie wollten ja uch zahlen polizei hat bei ihr nichts gefunden nur die 15 euru wa ich mit gegeben hatt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wurde denn bei der anderen was gefunden und worin soll die Beihifehandlung bestanden haben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ja das verstehe ich selber nicht

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was verstehen Sie nicht?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

warum sie angeklagt ist

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

OK!

In diesem Fall soll Ihre Tochter dem Richter den Tathergang schildern, so wie Sie diesen mir gegenüber erzählt haben. Sie soll dem Richter genau erklären, was passiert ist, bevor sie von der Detektivin angesprochen wurde. Nur so kann der Richter erkennen, dass gerade keine Beihilfehandlung vorlag.

Eine Beihilfehandlung setzt nämlich voraus, dass Ihre Tochter den Diebstahl Ihrer Freundin in irgendeiner Weise gefördert hat (Sei es durch Zureden, Schmierestehen, Deckung geben oder ähnlichem).

Kann dies in der Gerichtsverhandlung nicht nachgewiesen werden, so ist Ihre Tochter freizusprechen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsucher,

ich bitte meine Antwort nunmehr zu akzeptieren und mich damit für meine Arbeit zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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