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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6570
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Guten Abend,bin im Februar 2010 von meinem Mann geschieden

Kundenfrage

Guten Abend,bin im Februar 2010 von meinem Mann geschieden worden.Unser Vermögen und sonstiges haben wir beide außer gerichtlich geregelt.Wir haben beide schriftliche Vereinbarungen getroffen,nur für die Scheidung selbst haben wir R, A. benötigt.
Mein Exmann hatte ein Grundstück,welches im Jahre 2007 verkauft wurde.Den Verkaufserlös legte mein Exmann auf unserem gemeinsamen Kontao an.Bei der Scheidung war noch ein Betrag in Höhe von ca. 30,000, - Euro auf dem Konto,welche mein Exmann in Empfang genommen hat. Ich hatte ein Anfangsvermögen von ca. 48,000- Euro zur Scheidung noch ca.20,000,- Euro dieser Gelder hat jeder für sich behalten.
Nun hat mein Exmann einen R.-A. beauftragt,und eine Ausgleichsumme in Höhe von
30,000,- Euro gefordert.Meine ogen.Gelder gingen in die neue Wohnungseinrichtung,und als Lebensunterhalt verbraucht.Hinzu kommt,ich muß an meinen Exmann mtl.78,00 Euro zahlen,da er zum Zeitpunkt unserer Ehe im Vorruhestand wa, und ich noch berufstätig war.Ich beziehe eine Rente von 638,00-Euro und mein Exmann eine Rente von 1100.-Euro Sollte ich an meinen Exmann einen Gewinnausgleich lt. Gerichtsbeschluß zahlen müssen und ich habe kein Geld mehr,was geschiet dann ? Herzlichen Dank

Renate J.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

woraus resultiert die Ausgleichssumme, die Ihr Mann fordert ? Laut Ihren Darstellungen haben Sie keinen Zugewinn in der Ehe erworben, da das Endvermögen geringer als das Anfangsvermögen war.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Grass,die genannte Summe,resultierte aus dem restlichen Erlös eines Grundstüchverkaufs meines Exmannes.Ich hatte ein A.V. in Höhe von ca. 48,000,- Euro.Mein Mann sagte stets ,erst verleben wir dein Geld,dann haben wir ja noch den Erlös von meinem Grundstück. Dieser Erlös wurde auf einem gemeinsames Konto angelegt und im Laufe der letzten drei Jahre,bis auf ca. 30,000- Euro verbraucht.Diese Summe bekam mein Exmann.Er behauptet einfach ,ich hätte noch Geld,was nicht der Fall ist.Ich bin seit der Scheidung ein Sozialfall.

Hätte ich auch Anspruch vom Verkaufserlös des Grundstück gehabt ?

Mit freundliche Grüßen Renate

 

Werte Frau Grass,ich versuche noch einmal kurz die Vermögenslage zu schildern.

Mein Anfangsvermögen verlief sich zum Zeitpunkt der Eheschließung auf ca. 48,000.- Euro. Mein Exmann gleich Null Vermögen.! 13 Jahre Ehe mein Vermögen schmolz dahin. Mein Ex verkaufte sein Grundstück,welches er mit in die Ehe brachte.

der gesamte Verkaufserlös kam auf ein gemeinsames Konto und wurde bis au 30,000. Euro von uns verbraucht.

Nachdem ich die Scheidung eingereicht habe,bekam mein Exmann die restliche Summe von ca. 30.000,- E Nun fordert er einfach mehr,und es ist kein Geld mehr vorhanden,.Die Banken können mir kein Anfangs Vermögens-Status mehr erstellen,wie kann ich mein Vermögen aus dem Jahre Mai 1996 erstellen und nachweisen ? War stets nur Berliner-Sparkassenkunde ?

 

Mit freundlichen Grüßen Renate J.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Hätte ich auch Anspruch vom Verkaufserlös des Grundstück gehabt ?

Nur, wenn sich der Erlös in irgendeiner Form beim Zugewinn niederschlägt. Wenn das geld im Laufe der Ehe von beiden Ehegatten verbraucht wurde, bestehen keine gegenseitigen Ansprüche. Für den Zugewinn zälen ausschließlich Anfangs- und Endvermögen. Welche Vermögenswerte während der Ehe erworben und eventuell ausgegeben werden ist für den Zugewinn nicht relevant.

Nach Ihren Darstellungen hat Ihr Ex-Mann auch keinen Zugewinn erworben, da davon auszugehen ist, dass das bei Eheschließung vorhandene Anwesen mehr wert war, als der restlich verbliebene Betrag von 30.000 EUR.

Offensichtlich bestehen Nachweisprobleme bezüglich des Anfangsvermögens. Da die bank Kontodaten nur 10 Jahre lagern muss, kann es in der Tat sein, dass Kontoauszüge für 1996 nicht mehr verfügbar sind. Aber eventuell stehen zeugen zur Verfügung, die über Ihr Vermögen Bescheid wussten. Möglich wäre auch, den Kontostand darüber (mittelbar) nachzuweisen, falls anschaffungen von Ihnen getätigt wurde. Wenn also 1997 z.B. ein Fahrzeug für 20.000 EUR angeschafft wurde, muss dieses Geld vorhanden gewesen sein.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
S. Grass und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo liebe Frau Grass,ich denke schon,dass Sie mir weiter geholfen haben,wie Sie schon sagten,die Banken haben von 1996 keinen Nachweis über mein Vermögen.Sind Familienmitglieder Zeugen,oder Freunde ?

Ich bin die Raffiniertheit meines Exmannes nicht gewachsen. ich habe ca.ein A. V.von damals 95,000, Ostmark gehabt, dann umgerechnet 48,000, DM umgerechnet,dann kam der Euro,wieder umgerechnet.

Erhielt von der Fa. August Oetker 1999, 28,400, DM Abfindung,darauf 2001 eine Fälligkeitssumme von der Sparkasse in Höhe von 48,700,- DM . All diese Gelder waren vor dem Verkauf des Grundstücks meines Mannes.

Diese wurden gemeinsam in der Ehe ausgegeben.Wie bereits gesendet,ist das Grundstück im Jahre 2007 verkauft und den übrig gebliebenden Betrag in Höhe von

ca.28,000,-Eu hat mein Exmann nachdem ich die Scheidung eingereicht hatte ,zum Fälligkeitstermin am 15.06-2009 in Empfang genommen.

Ich muss jetzt zum Arzt gehen und bin am Nachmittag wieder Online.Kann ich Sie anrufen in Bad .Säckingen ? Ich bin öfters in Bad-Säckingen,Ihre Telefonnr.habe ich.Selbstverständlich , gegen Bezahlung.Könnte noch 10 Minuten online bleiben,dann muß ich los. Mit freundlichen Grüßen an Sie Ihre Renate J.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

auch Familienangehörige und enge Freunde können Zeugen sein. Wichtig ist nur, dass die Zeugen stets die Wahrheit sagen, da eine Falschaussage auch vor einem Familiengericht - sollte die Angelegenheit soweit kommen - strafbar ist.

Sie können mich gern telefonsich kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass