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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Am 13.05. hat ein Mitarbeiter eines Fenster/Wintergartenherstellers

Kundenfrage

Am 13.05. hat ein Mitarbeiter eines Fenster/Wintergartenherstellers bei uns eine Ortsbesichtigung vorgenommen und unsere Wünsche und die entsprechenden Maße aufgenommen. Am 21.05. waren wir bei dem Hersteller und das Angebot wurde durchgesprochen. Von unserer Seite wurde von Anfang an darauf hingewiesen, dass eine Ausführung aus finanziellen Gründen nur in zwei Abschnitten, und zwar Fenster im Oktober 2011 und Wintergarten im März 2012 erfolgen kann.

Auf das uns vorgelegte und ausgedruckte Angebot wurden uns aufgrund einer momentanen Sonderaktion 20 % Rabatt gewährt und wenn wir sofort unterschreiben, nochmals 5 % auf die reduzierte Summe mit dem Hinweis auf 1 Jahr Festpreisgarantie.

Wir haben unterschrieben und gestern per E-mail nicht nur die Auftragsbestätigung erhalten, sondern auch gleichezitig eine Rechnung über 1/3 des Gesamtkaufpreise von € 16.298,--, die wir natürlich jetzt nicht bezahlen können.

Können wir den Vertrag heute Widerrufen, kündigen oder dergleichen ?

Mit freundlichem Gruß
Monika Skaradzinski
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da Sie den Vertrag vor Ort abgeschlossen haben, kommt ein Widerruf nicht in Betracht.

Hier ist zu erwägen, ob man den Vertrag anficht oder den Rücktritt vom Vertrag erklärt.

Vertragsbedingung ist ja geworden, dass die Arbeiten in 2 Phasen beginnend ab Oktobr ausgeführt werden sollen.

Grundsätzlich kann der Vertragspartner einen Vorschuss verlangen - dies muss aber vertraglich vereinbart sein.

Sie sollten sich erstmal persönlich an den Vertragspartner wenden und versuchen, die Sache so zu klären.

Stellen Sie die Problematik dar und bitten darum, die Anzahlung auf Oktober zu verschieben.

Kommt man Ihnen nicht entgegen, können Sie den Vertrag anfechten wegen arglistiger Täuschung, weil man nicht die vereinbarten Vertragsbedingungen umsetzt.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie kann icheinen Rücktritt erklären, in welcher Form, in welcher Zeit?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Am besten wäre es, anstelle des Rücktritts, den Vertrag anzufechten.

Das machen Sie schriftlich gegenüber dem Vertragspartner.