So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Mustermann.
Mustermann
Mustermann, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 105
Erfahrung:  Strafrecht, Zivilrecht und Wirtschaftsrecht sind Schwerpunkte meiner Interessen
50154489
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Mustermann ist jetzt online.

Nach einer urspr nglichen Lackausbesserung am Sto f nger hinten

Kundenfrage

Nach einer ursprünglichen Lackausbesserung am Stoßfänger hinten links mit einem Kostenvoranschlag von 250 EUR wurde mir mitgeilt, das auf Grund eines Vorschadens an der Selben stelle keine Ausbesserung mehr stattfinden kann und es somit zu einer neuen Stoßstange kommen muss. Stoßstange neu ungefähr 380 EUR. Ich bejahte den Auftrag, da ich ja nicht ohne herumfahren kann.
Endrechnung nunmehr 1.050 EUR ........ muss ich diese nun bezahlen
lg katja
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Sie mit dem neuen Angebot (ca. 380 EUR) einen neuen Kostenvorschlag erhalten haben, nachdem die Werkstatt bemerkte, dass die Reparatur nur durch Austausch der Stoßstange erfolgen kann.

Ein Kostenvoranschlag ist der Höhe nach nicht verbindlich. Der Unternehmer kann nämlich oft den genauen Material- und Zeitaufwand nicht einschätzen.

Insofern ist eine Überschreitung des Kostenvoranschlages zulässig, sofern diese nicht wesentlich ist. Wann eine wesentlich Überschreitung vorliegt, bestimmt das Gesetz nicht. Die Rechtsprechung nimmt eine solche wesentliche Überschreitung an, wenn der Kostenvoranschlag um 10 – 20% überschritten wird.

Erkennt der Unternehmer, dass er den Auftrag nicht ohne eine unwesentliche Überschreitung ausführen kann, so muss er dies dem Auftraggeber anzeigen. Dieser erhält die Möglichkeit der Kündigung des Auftrages.

Verstößt der Unternehmer gegen die Anzeigepflicht kann zwar einen um 10 – 20% höheren Werklohn verlangen, jedoch nicht mehr.

Dementsprechend sollten Sie dem Unternehmer mitteilen, dass Sie nur bereit sind, 10-20% mehr zu zahlen und um eine entsprechende Rechnung bitten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Gina Haßelberg
(Rechtsanwältin)