So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26210
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe bereits eine Frage gestellt und die Zahlung ist ebenfalls

Kundenfrage

Ich habe bereits eine Frage gestellt und die Zahlung ist ebenfalls erfolgt. Wann und wo kann ich mit einer Antwort rechnen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Aus Ihren Daten kann ich keine gestellte Frage ersehen:

Ihr Nutzerkonto weist lediglich diese Frage als gestellt und offen aus.

Vielleicht stellen Sie Ihre Frage nochmals oder überprüfen, ob Sie sich unter einem anderen Nutzernahme angemeldet hatten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Folgender Sachverhalt:

 

Ich bin seit Oktober 2010 Trainerin einer neue gegründeten Damen-Fussballmannschaft in einem Verein. Im November 2010 wurde ich als Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Schnell musste ich feststellen, dass der Vorstand (Vorstandsvorsitzende) ziemlich untätig ist, Versprechungen macht, die nicht eingehalten werden oder erst sehr verspätet, auf mehrmaliges Nachfragen meinerseits erledigt werden. Da dies sich über die ganze Zeit hinzog, habe ich mein Amt im Vorstand im April wieder niedergelegt. Ich bin ein Mensch, der offen seine Meinung sagt und sich sehr für die Spieler und Spielerinnen eingesetzt hat.

 

Bereits vor einigen Monaten habe ich eine Beschwerde an den Hauptvorstand per email gesendet, meine private emailadresse. Diese wurde nicht beantwortet, sondern stattdessen im Vorstand rum gesandt (ohne mein Wissen).

 

Aktuell ging es um die Bestellung und Beflockung von Trikots für die Damen. Auch hier suchte der Vorsitzende wieder jemanden der ihm die Arbeit abnimmt. Da ich mich weigerte, stellte sich eine Spielerin zu Verfügung diese Wege zu übernehmen. Gleichzeitig wurde ich von einem Spieler gefragt, wo man denn Kündigungsschreiben hin schickt. Per email teilte ich dem Vorsitzenden Folgendes mit:

 

"XY ist bereit die Trikots abzuholen. Du musst ihr nur Bescheid geben.

Wo schickt man Kündigungsschreiben hin"

 

Diese email druckte er aus und nahm sie zum Anlass hintenrum gegen mich vorzugehen und diese allen Spielerinnen und auch anderen unbeteiligten Personen öffentlich bei einem Spiel der Herren einsehen zu lassen und es dahingestellt hat, dass ich mit dem Spielen aufhören wolle bzw kündigen wolle. Und organisierte umgehend eine neue Trainerin.

 

Ich habe davon erfahren, als mich der Trainer der Jugend ansprach, dass ich ja aufhören wolle. Eine Anfrage per SMS meinerseits an den Vorsitzenden, bestätigte sich in der Antwort dessen: "alle haben deine email gelesen".

 

In einer darauffolgenden Spielersitzung bestätigte sich die Angelegenheit, indem die Spielerinnen sagten, dass sie die email gelesen haben, da sie während eines Spiels vom Vorsitzenden offen für jeden zum lesen auf einen Tisch gelegt wurde. Auch als ich dementierte und sagte, dass ich nicht aufhören will und dass in keinster Art und Weise aus der obigen email hervorgeht, blieb er dabei und sagte, dass das alle aber auch so verstanden haben.

 

Ich sehe die oben geschilderte Angelegenheit als Datenschutzverletzung sowie öffentliche Defamierung und Bloßstellung an.

 

Welche Maßnahmen stehen mir zur Verfügung ?

 

Ich bitte um Ihre Stellungnahme.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Grundsätzlich müssen Sie unterscheiden zwischen privatem Schriftverkehr und Schreiben, die Sie als Trainerin oder Vereinsmitglied verfasst haben.

Bei letzteren Schreiben sind Sie weniger schutzwürdig, so dass eine Weitergabe der Schreiben innerhalb des Vereins gerechtfertigt ist.

Wogegen Sie jedoch vorgehen können ist die falsche Behauptung des Vorsitzenden, nämlich dass Sie als Trainerin aufhören wollten. Dies geht aus Ihrem Schreiben gerade nicht hervor und entspricht auch (wohl) nicht den Tatsachen.

In diesem Falle steht Ihnen ein Unterlassungs und Widerrufsanspruch gegenüber dem Vorsitzenden nach § 1004 BGB analog zu. Aufgrund dieser Norm können Sie den Vorsitzenden verpflichten, seine Äußerungen zu widerrufen und zukünftig derartige Äußerungen zu unterlassen.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Da die meine Email während eines Spiels der Herrenmannschaft offen auf einem Tisch lag, also nicht für Vereinsmitgliedern einsehbar und lesbar war, sondern auch für Besucher/Nichtvereinsmitgliedern, stellte sich mir die Frage des Datenschutzes. Um mit es mit seinen eigenen Worten zu sagen: "ich habe sie hingelegt und auch liegenlassen".

 

Wie kann ich ihn zum Widerruf verpflichten ?

 

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bezüglich der Einsichtsnahme durch Besucher und Nichtmitglieder muss berücksichtigt werden, dass Sie hier neutrale Vereinsfragen und keine persönlichen/vertraulichen Nachrichten per mail übermittelt haben.


Sie können den Vorstand zum Widerruf verpflichten indem Sie in anschreiben, den Sachverhalt, also seine Behauptungen (Ort, Datum, Gelegenheit) schildern, ihn darauf hinweisen, dass diese Behauptung objektiv unrichtig ist und auch nicht aus der email herauszulesen ist.

Fordern Sie den Vorstand auf die im Verein getätigten unrichtigen Äußerungen Ihre Person betreffend richtig zu stellen und seine früheren Behauptungen zu widerrufen. Diese Erklärung sollte dasselbe Publikum erreichen können, wie bei der früheren Äußerung. In Betracht kommt ein Aushang am schwarzen Brett, einer Rundmail, eine Veröffentlichung in der Vereinszeitung oder ähnliches.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine Frage noch..:-) was kann ich tun, wenn er sich weigert ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn er sich weigert, dann können Sie ihn auf Widerruf und Unterlassung verklagen. Anspruchsgrundlage ist dabei § 1004 BGB analog.

Ein entsprechende Gerichtsurteil kann dann mittels Zwangsgeld oder Zwangshaft durchgesetzt werden.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz