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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe einen Partnervermittlungsauftrag unterzeichnet und

Kundenfrage

Ich habe einen Partnervermittlungsauftrag unterzeichnet und Übereisungsaufträge für die monatliche Abbuchung ebenfalls unterzeichnet. Der Zusage, geeignete Partner zu vermitteln ( örtliche Wohnungsbindung, intellektuelle Basis ), wurde in zwei Fällen mit Eigenheimbesitzerinnen und landwirtschaftlicher Orientierung in keinster Weise entsprochen. Ich habe bei meiner Bank daraufhin die unterzeichneten Überweisungsaufträge stornieren lassen und der Agentur die Nichtigkeit des Vertrages, der mir nur als Durchschlag der Auftragserteilung ohne Vertragsnummer, Aktenzeichen oder Chiffre-Nr. mit der Zusicherung dieses als Bestätigung nachzureichen, übergeben wurde.
Welche zusätzlichen Massnahmen raten Sie mir ? Eingehende weitere Post werde ich mit " Annahme verweigert " ungeöffnet zurücksenden.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:






Sie haben hier schon richtig gehandelt, sofern sie sich von dem Vertrag lösen möchten.

Hier hat die Gegenseite nämlich keinen Anspruch auf eine Zahlung von Geld oder Ähnliches. Es ist nämlich überhaupt kein verbindlicher Vertrag zu Stande gekommen.

 

Dieses wird sogar im Gesetz geregelt und zwar ausdrücklich für die Heiratsvermittlung, vgl. § 656 BGB.

 

Die Rechtsprechung wendet mittlerweile diese Vorschrift analog auf Partnervermittlungen und ähnliche Konstellationen an.

 

Die Folge für Sie:

 

Die Gegenseite hatte keinen Anspruch, den sie einklagen könnte.

 

Sofern Sie weitere Post erhalten brauchen Sie nicht unbedingt die Annahme verweigern, sie können die Post auch beispielsweise einfach abheften und ignorieren.

 

Wie bereits gesagt genügt es aber grundsätzlich, dass Sie auf § 656 BGB (analog) verweisen, darauf hinweisen, dass keine Verbindlichkeit besteht und dass sie keinen weiteren Kontakt, insbesondere keine weitere Werbepost oder ähnliches mehr wünschen.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen informativen Link zu diesem Thema beigefügt:

 

 

http://www.rechtpraktisch.de/artikel.html?id=696





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ direkt unter meiner Antwort klicken.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241







Danjel Newerla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Muss ich jetzt noch der Partnervermittlung den Gesetzlich begründeten Widerspruch mitteilen ?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Nein, das brauchen Sie genau genommen nicht, da hier nach dem Gesetz kein Vertrag zu Stande gekommen ist.

Ich persönlich würde es aber dennoch machen, da sie der Gegenseite somit zeigen, dass sie die Gesetzeslage kennen. Dann wird man sie voraussichtlich eher in Ruhe lassen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244

Tel. 0471/140240 o. 0471/140241


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